faa: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern existiert faktisch kaum (FOTO)

faa: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern existiert faktisch kaum (FOTO)

ID: 1328313

(ots) -
"Real existiert keine nennenswert große Lücke zwischen den Löhnen
von Frauen und Männern. Sie liegt bei der Gesamtbetrachtung aller
Faktoren um zwei Prozent", erklärt Sven Hille, Leiter der Fachgruppe
"Arbeitszeit und Vergütung" am Institut für angewandte
Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa). Damit widerlegt der Experte des
ifaa den Mythos um eine Lohnlücke von 22 Prozent. Die Zahlen zur
Lohnlücke von knapp 22 Prozent stammen vom Statistischen Bundesamt.
"Dieses ermittelt den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer, der
dem Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmerinnen gegenüber gestellt
wird. Doch bei dieser Darstellung werden entscheidende Faktoren nicht
berücksichtigt,", ergänzt Hille.

Nach Abzug der zu berücksichtigenden Ursachen für die
Entgeltunterschiede (Arbeitszeit, Berufswahl, Dauer der
Betriebszugehörigkeit) bleibt eine Lücke von sieben Prozent. "Rechnet
man noch die ununterbrochene Beschäftigungsdauer hinzu, bleibt eine
Lücke von zwei Prozent", fasst der Experte zusammen. Die Gründe für
unterschiedlichen Verdienst von Frauen und Männern liegen u. a. in

- einem höheren Anteil von Frauen in Teilzeit,
- Berufswahl von Frauen (viele entscheiden sich weiterhin seltener
für Berufe und Branchen mit höheren Verdienstchancen),
- längere Erwerbsunterbrechungen von Frauen (oft in Zusammenhang
mit familienbedingten Unterbrechungen).

"Frauen werden definitiv nicht für die gleiche Arbeit
unterschiedlich bezahlt. Ändern müssen sich die Erwerbsverläufe von
Frauen. Dafür muss an einigen Stellschrauben gedreht werden ,"
fordert Hille. Er erklärt weiterhin: "Unternehmen sind sich immer
mehr ihrer Verantwortung bewusst und setzen beispielsweise auf
flexible Arbeitszeiten, damit für Frauen und Männer Familie und Beruf
besser zu vereinbaren sind." Gleichzeitig ist auch der Staat


gefordert, zum Beispiel mehr für die Kinderbetreuung zu tun. Zu guter
Letzt sind die Frauen auch selbst gefordert, sich für andere
Karrierewege zu entscheiden.

Weitere Informationen zum Thema und zum Institut erhalten Sie bei
Christine Molketin unter c.molketin@ifaa-mail.de. Gerne vermitteln
wir auch Interviews mit unseren Experten.



Pressekontakt:
INSTITUT FÜR ANGEWANDTE ARBEITSWISSENSCHAFT E. V. (IFAA)
ANSPRECHPARTNERIN: Christine Molketin, Uerdinger Straße 56, 40474
Düsseldorf
KONTAKT: 0211 542263-26, c.molketin@ifaa-mail.de,
www.arbeitswissenschaft.net

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Eckpunkte machen nichts klarer / bpa zu den Eckpunkten der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz Flüchtlingsintegration fordert Unternehmen heraus / Deloitte-Report: Nachholbedarf bei regulatorischen Fachkenntnissen und Führungsverständnis
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.03.2016 - 14:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1328313
Anzahl Zeichen: 2740

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Arbeit



Diese Pressemitteilung wurde bisher 344 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"faa: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern existiert faktisch kaum (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. svenhille.jpg (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. svenhille.jpg


Eckpunkte machen nichts klarer / bpa zu den Eckpunkten der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz ...
"Nun liegen sie vor, die lange erwarteten Eckpunkte der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz und sie bringen wenig Konkretes und noch weniger Neues. Die Praxisstunden beim einstellenden Träger werden von bisher 2.500 Stunden um ca. die Hälfte auf 1.300 Stunden reduzie

Frauen vernachlässigen Altersvorsorge / Zum Weltfrauentag am 8. März: Frauen verdienen weniger als Männer und erhalten viel weniger Rente/Die DVAG gibt Tipps für mehr Geld und weniger Sorgen im Al ...
Was Geld im Alter angeht, haben Frauen größere Sorgen als Männer: 62 Prozent der Frauen befürchten, im Alter finanziell nicht genug abgesichert zu sein. Bei den Männern sind es dagegen nur 54 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag des Gesamtverbandes der D

Wunscharbeitgeber-Wahl von Studenten: Kopf an Kopf-Rennen der Unternehmen (FOTO) ...
Deutschlands Studenten finden viele Arbeitgeber ähnlich attraktiv und spannend. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Hochschulmagazins audimax in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen CSR jobs & companies, Betreiber der Plattform www.csr-jobs.de. Befragt wurden 1074 Stu

Unternehmen versäumen es, mit ihrer betrieblichen Altersversorgung zu punkten ...
PwC-Umfrage unter 1.000 Beschäftigten: Betriebliche Altersversorgung (bAV) ist wichtiges Kriterium bei Wahl des Arbeitgebers / Deutlich mehr als ein Drittel kennt Art und Umfang ihrer arbeitgeberfinanzierten Versorgung nicht / Informationsdefizit und Erklärungsbedarf auch bei Entgeltumwandlung


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z