Frauenanteil in Führungsetagen unverändert bei 29 %
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Deutschland von Frauen besetzt. Damit blieb der Anteil im Vergleich
zu den beiden Vorjahren nahezu unverändert. Wie das Statistische
Bundesamt anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März weiter
mitteilt, lag Deutschland damit im unteren Drittel aller
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Im EU-Durchschnitt war
in Führungsetagen rund jede dritte Person eine Frau (33 %).
Lettland war mit einem Frauenanteil in Führungspositionen von 44 %
EU-Spitzenreiter. In Ungarn (40 %), Polen und Litauen (jeweils 39 %)
gab es ebenfalls relativ hohe Quoten. Schlusslicht war Zypern mit
lediglich 17 %.
In Deutschland hatten 7 % der weiblichen Führungskräfte einen
relativ niedrigen Bildungsabschluss (zum Beispiel
Realschulabschluss). Der überwiegende Teil besaß jedoch einen
mittleren Bildungsabschluss (48 %, zum Beispiel Abitur) oder einen
höheren Bildungsabschluss (45 %, zum Beispiel ein abgeschlossenes
Hochschulstudium). Den niedrigsten Frauenanteil in Leitungspositionen
hatte die Baubranche mit 13 %, den höchsten der Bereich Erziehung und
Unterricht (62 %). Diese Quoten entsprachen in etwa den jeweiligen
Frauenanteilen der betreffenden Branchen (13 % beziehungsweise 70 %).
Zu den Führungspositionen nach der internationalen
Standardklassifikation der Berufe (ISCO) zählen Vorstände und
Geschäftsführer/-innen sowie Führungskräfte in Handel, Produktion und
Dienstleistungen.
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie
weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des
Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell
zu finden.
Weitere Auskünfte gibt:
Dietmar Ames Telefon: (0611) 75-4675 www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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Datum: 07.03.2016 - 08:00 Uhr
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