265,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2014
ID: 1330292
vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
265,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft
ausgegeben. Das waren 3,2 % mehr als im Jahr 2013. Begünstigt wurde
diese Entwicklung durch den Kinderbetreuungsausbau und die Zunahme
von Forschung und Entwicklung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt 2014
wurden 9,1 % für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet, dies
entspricht dem Anteil des Vorjahres.
Mit 151,7 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben im
Jahr 2014 auf die Erstausbildung in Krippen, Kindergärten, Schulen,
Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) sowie auf die
duale Ausbildung. Die Ausgaben für Bildungsförderung und die Käufe
der privaten Haushalte von Bildungsgütern betrugen 20,1 Milliarden
Euro. Auf die Bereiche Weiterbildung, Jugendarbeit, Horte und
dergleichen entfielen 18,9 Milliarden Euro. Für Forschung und
Entwicklung wendeten Unternehmen und außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen 69,3 Milliarden Euro auf, während die
Ausgaben für die Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur 5,5
Milliarden Euro betrugen.
Angaben über die Finanzierungsstruktur liegen bislang nur für das
Jahr 2013 vor. Damals finanzierten die öffentlichen Haushalte rund 64
% der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 12 %,
Länder: 40 %, Kommunen: 12 %). Rund 35 % wurden vom privaten Bereich
(Unternehmen und Organisationen ohne Erwerbszweck) und rund 2 % vom
Ausland übernommen.
Allein bezogen auf die Ausgaben für den Bereich Bildung lag der
Beitrag der öffentlichen Haushalte mit rund 79 % noch höher (Bund: 10
%, Länder: 53 %, Kommunen: 16 %). Der gemeinsame Anteil des privaten
Bereichs und des Auslands betrug für den Bildungsbereich 21 %. Die
Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden dagegen zu 66 % durch
den privaten Bereich finanziert.
Grundlage dieser Ergebnisse sind die Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes zum Budget für Bildung, Forschung und
Wissenschaft, dem zahlreiche amtliche und nicht amtliche Datenquellen
(zum Beispiel der Deutschen Studentenwerke) zugrunde liegen.
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie
weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des
Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell
zu finden.
Weitere Auskünfte gibt:
Harald Eichstädt,
Telefon: (0611) 75-4180,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de
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Datum: 08.03.2016 - 08:00 Uhr
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