Zwei von fünf großen Unternehmen weltweit haben keine Kollaborationsstrategie
ID: 1331348
eine klar definierte und global gültige Kollaborationsstrategie
gegenüber 61 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Allerdings lassen
lediglich zwölf Prozent der deutschen Unternehmen Abweichungen von
der globalen Strategie auf Geschäftsbereichsebene bzw. lokaler Ebene
zu - verglichen mit 21 Prozent der globalen Unternehmen. Das sind
erste Ergebnisse des "Connected Enterprise Report 2016" von Dimension
Data, der einen Überblick über die Trends und Veränderungen im
Bereich einheitlicher Kommunikations- und Kollaborationsstrategien
(Unified Communication and Collaboration/UCC) in Unternehmen weltweit
gibt. Für den Report hat Dimension Data mehr als 900 Chief
Information Officer (CIOs), IT-Entscheider und Leiter von
Geschäftsbereichen aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in
15 Ländern befragt, darunter 105 Entscheider in deutschen
Unternehmen.
"Die Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen bei der
Implementierung globaler Kollaborationslösungen die Nase vorne
haben", so Arne Kemner, Head of ITaaS & End User Computing Solutions
von Dimension Data in Deutschland. "Das liegt mit Sicherheit auch
daran, das deutsche Unternehmen weitaus internationaler aufgestellt
sind als der internationale Wettbewerb: 58 Prozent der Unternehmen in
Deutschland unterhalten der Studie zu Folge Niederlassungen im
Ausland und 42 Prozent Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Partnern in
mehreren Ländern. Im internationalen Durchschnitt verfügen nur 36
Prozent der befragten Unternehmen über Niederlassungen im Ausland und
lediglich 28 Prozent unterhalten Geschäftsbeziehungen in mehreren
Ländern. Gleichzeitig sind deutsche Unternehmen zentralistischer
organisiert und arbeiten entlang globaler Kollaborationsstrategien,
die weniger Strategieabweichungen hinsichtlich lokaler und
abteilungsspezifischer Erfordernisse erlauben."
Web- und multifunktionale Video-Konferenzen sind wichtigste
UCC-Trends
Telefonie ist und bleibt der Eckpfeiler für die Zusammenarbeit in
und zwischen Unternehmen. Sie ist zudem Ausgangspunkt für die
Migration hin zu modernen Unified-Communications-Lösungen, die
Sprachübertragungs-, Instant-Messaging-, Videokonferenz- und
Dokumentationsfunktionen kombinieren. Dabei werden Web-Konferenzen
laut der Studie im kommenden Jahr am stärksten an Bedeutung gewinnen:
57 Prozent der Befragten weltweit sehen einen steigenden Bedarf,
gefolgt von multifunktionalen Videokonferenzen (45 Prozent) und
sozialen Unternehmensnetzwerken (43 Prozent).
Die Bereitstellung von Kollaborationslösungen in der Cloud steht
auf der Agenda deutscher Unternehmen ganz weit oben: Für fast jedes
vierte Unternehmen (24 Prozent) haben "As-A-Service-Lösungen" oberste
Priorität - gegenüber 14 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Derzeit
werden jedoch die meisten Kollaborationslösungen in Deutschland noch
auf herkömmliche Weise standortbasiert bereitgestellt. Je nach
Anwendung sind dies 70 bis 80 Prozent der Lösungen, wovon ein
Großteil intern und nicht von einem externen Anbieter verwaltet wird.
Die restlichen 15 bis 30 Prozent werden als Hosted Service bezogen,
meist in einem Einzellizenzmodell, bei dem der Anbieter den Service
an die konkreten Anforderungen jedes Unternehmens anpassen kann.
"Es zeigt sich, dass deutsche Unternehmen zwar offener gegenüber
cloudbasierten Bereitstellungsmodellen für soziale Anwendungen,
Instant Messaging und alle Arten von Videosystemen sind, bei der
Implementierung aber eher zurückhaltend agieren", so Kemner. "Wir
gehen davon aus, dass Unternehmen in Deutschland künftig ihre
On-Premise-Kollaborationstechnologien verstärkt durch cloudbasierte
Lösungen ersetzen werden."
Steigerung von Produktivität und Umsatz sind wichtigste UCC-Ziele
Wichtigste Ziele einheitlicher Kollaborationsstrategien sind der
Studie zu Folge die Steigerung der Produktivität (19 Prozent), die
Optimierung des Vertriebs und damit die Umsatzsteigerung (14 Prozent)
sowie die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen (elf Prozent). Am
wenigsten wichtig wird die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen durch
UCC-Technologien (ein Prozent) angesehen.
Insgesamt zeigt die Studie, dass die Bedeutung von
Kollaborationslösungen drastisch steigt: Neun von zehn Befragten
weltweit gaben an, dass UCC-Technologien die Zusammenarbeit im Team
verbessern und die Entscheidungsfindung beschleunigen. Gerade
Unternehmen mit mehreren Standorten und solche, die international
aufgestellt sind, kommen an einer einheitlichen
Kollaborationsstrategie nicht vorbei. Dabei sollten Unternehmen
darauf achten, den jeweiligen Einheiten und Standorten ausreichend
Handlungsspielraum einzuräumen, um deren spezifische Anforderungen
erfüllen zu können. Nur so können Kollaborationslösungen auch den
gewünschten Effekt erreichen.
"Bei der Einführung von UCC-Lösungen sollten Unternehmen
sicherstellen, dass diese wirklich Kommunikationsbarrieren überwinden
und keine neuen schaffen", so Kemner. "Kollaborationstechnologie
hilft nicht nur, die Mitarbeiter untereinander zu vernetzen, sondern
ermöglicht auch eine nahtlose Zusammenarbeit mit Partnern,
Mitarbeitern und anderen Personen außerhalb des Unternehmens. Wichtig
ist es außerdem, den Kunden miteinzubeziehen. Durch eine intensivere
Kommunikation können Unternehmen beispielsweise ihren Kundenservice
deutlich verbessern."
Die globalen und auf Deutschland zugeschnittenen Ergebnisse des
"Connected Enterprise Report 2016" können Sie mit einer kurzen Mail
an dimension-data@lhlk.de erhalten. Der Report steht auch zum
kostenfreien Download zur Verfügung:
www.connectedenterprisereport.com
Pressekontakt:
Dimension Data Germany
Thomas Gambichler
Manager Marketing & PR
Tel.: +49 (0) 6172 6808-214
Mobil: +49 (0) 162 2514 676
E-Mail: thomas.gambichler@dimensiondata.com
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Datum: 09.03.2016 - 16:24 Uhr
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