Steuergutschriften sorgen für zusätzliche digitale Innovationen
Bitkom begrüßt Vorstoß zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung / Unbürokratische Abwicklung passt zum Innovationstempo der Digitalbranche / Vor allem Mittelstand braucht Anreize, um mehr in Innovationen zu investieren
Der Bundestag berät in der kommenden Woche über einen Antrag der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen über die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung für Unternehmen bis 249 Beschäftigte. Dies wäre nach Ansicht des Bitkom ein erster Schritt in die richtige Richtung. ?Mittelfristig sollte die steuerliche Forschungsförderung allen Unternehmen zugänglich gemacht werden?, so Bühler. Frankreich habe zum Beispiel bereits 1983 Steuergutschriften für alle Investitionen in Forschung- und Entwicklung eingeführt, ohne diese auf bestimmte Unternehmensgrößen zu beschränken. ?Innerhalb der Europäischen Union glauben nur noch Deutschland und Estland, auf dieses wichtige Instrument der Innovationsförderung verzichten zu können?, sagt Bühler. ?Die Folge ist, dass Unternehmen ihre Forschungstätigkeit nicht in Deutschland, sondern im Ausland ansiedeln.? Damit bestehe die Gefahr, dass Deutschland als Forschungsstandort nach und nach international an Bedeutung verliere.
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 11.03.2016 - 09:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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