DB Schenker Rail strafft Führungsstruktur
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DB Schenker Rail strafft Führungsstruktur
"Die derzeitige wirtschaftliche Situation erfordert eine schlanke Organisation mit klarer, eindeutig zugewiesener Ergebnisverantwortung und kurzen Entscheidungswegen. Wir müssen DB Schenker Rail insbesondere in Deutschland wieder betrieblich und wirtschaftlich ins Gleichgewicht bringen", sagte Dr. Alexander Hedderich, Vorsitzender von DB Schenker Rail. "Die zahlreichen Aktivitäten unseres Unternehmens in Europa müssen zu einem echten Netzwerk verknüpft werden, um Nutzen für unsere Kunden und wirtschaftlichen Erfolg zu schaffen. Eine gestraffte Führungsstruktur und die klare Zuordnung der Ergebnisverantwortung im Unternehmen sind die Grundlage, um diese Ziele zu erreichen."
Die bisherige Organisationslogik von DB Schenker Rail soll dabei im Grundsatz bestehen bleiben, jedoch auf Geschäftsfeldebene vereinfacht werden. Danach setzt sich das Geschäftsfeld weiterhin aus drei regionalen Geschäftseinheiten "Deutschland /Region Central", "Region West" und "Region East" sowie vier europäisch geführten Geschäftsfeldfunktionen Vertrieb, Produktion, Personal und Finanzen zusammen. Neu wird sein, dass die bisherigen Geschäftseinheiten Automotive und Intermodal in die europäische und deutsche Vertriebsorganisation eingegliedert werden. Die Entwicklung einer eigenen KV-Bahn bei Intermodal wird nicht mehr verfolgt. Die Ergebnisverantwortung liegt in den jeweiligen Gesellschaften, die den Regionen zugeordnet sind.
Parallel zur Struktur erfolgen auch Veränderungen in der Leitung des Geschäftsfeldes und der Einheiten. Alexander Hedderich, Leiter des Geschäftsfeldes, wird in Personalunion auch die Einheit Deutschland /Region Central führen. Hans-Georg Werner, derzeit Leiter Intermodal, übernimmt die Leitung der Region East. Die Region West wird wie bisher durch Keith Heller geführt. Den Vertrieb Europa und Region Central verantwortet weiterhin Karsten Sachsenröder, der in Personalunion kommissarisch für Intermodal zuständig sein wird. Axel Marschall übt weiter die Funktion Leiter Automotive Europe aus.
Die Funktion Produktion sowohl im europäischen Management Board als auch in der Einheit Deutschland/Region Central soll Christian Kuhn übernehmen. Kuhn kehrt zu DB Schenker Rail zurück, bleibt für einige Aufgaben jedoch der IQ Martrade Holding und Management als Mitglied des Beirats sowie als Mitglied des Boards of Directors des indischen Tochterunternehmen Tata Martrade International Logistics Ltd verbunden. "Die Stabilisierung der Produktion in Deutschland und die Gestaltung des europäischen Produktionsnetzwerkes sind Schlüsselaufgaben, die wir Christian Kuhn aufgrund seiner großen Erfahrungen zutrauen", sagt Alexander Hedderich.
Mit Dr. Christoph Wolff werden derzeit Gespräche über neue Aufgaben bei DB Schenker Rail oder im DB Konzern geführt.
Edmund Schlummer, bisher Leiter der Region Central, verlässt das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch. "Edmund Schlummer hat einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Geschäftes in Europa geleistet, dafür möchten wir ihm herzlich danken", so Hedderich.
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Datum: 05.11.2009 - 00:18 Uhr
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