Der Tagesspiegel: Britta Steilmann: "Ich finde es sehr schade, dass es nun auch Steilmann getroffen hat"
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Steilmann, Britta Steilmann, bedauert den Niedergang der Firma, sieht
aber keine Mitschuld bei sich. "Ich finde es sehr schade, dass es nun
auch Steilmann getroffen hat", sagte die Tochter des Firmengründers
Klaus Steilmann dem Tagesspiegel am Sonntag. "Die
Bekleidungsindustrie verabschiedet sich lautlos vom Parkett". Die
Managerin hatte die Firma, die im März Insolvenz angemeldet hat, von
2001 bis 2003 geleitet. "Ich hatte ein Ziel für das Unternehmen, das
aber nicht vom Rest meiner Familie mitgetragen wurde", sagte
Steilmann zu ihrem Ausscheiden aus der Firma. Steilmann hatte in den
90-igern für Furore gesorgt, weil sie nicht nur Öko-Managerin des
Jahres, jüngste Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und erste
weibliche Managerin eines Fußballvereins war, sondern auch den
damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Rudolf Scharping beraten hatte. Heute
liegen ihre Sympathien woanders. "Ich würde lieber Angela Merkel
unterstützen", sagte Steilmann.
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Datum: 02.04.2016 - 11:15 Uhr
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