Zoff im Straßenverkehr: Besser fahren ohne Wut im Bauch

Zoff im Straßenverkehr: Besser fahren ohne Wut im Bauch

ID: 1340757
(ots) -

- 14 Prozent der deutschen Autofahrer zeigen anderen schon mal den
Mittelfinger.(1)
- CosmosDirekt erklärt, wann Ausraster teuer werden können.

Wie war das nochmal: Ärger herunterschlucken ist ungesund? Das
beherzigen viele Autofahrer. Immer wieder sieht man auf deutschen
Straßen, wie Verkehrsteilnehmer ihrem Unmut mit verbalen
Beleidigungen und Gesten Ausdruck verleihen. Frank Bärnhof,
Versicherungsexperte bei CosmosDirekt erklärt, wozu Aggression führen
kann und was Autofahrer besser vermeiden sollten.

Teure Entgleisung: Was Mittelfinger zeigen und Co. kostet

96 Prozent der deutschen Autofahrer geben in einer repräsentativen
forsa-Studie im Auftrag des Online-Versicherers CosmosDirekt an, am
Steuer zumindest gelegentlich vor sich hin zu schimpfen. Jeder Fünfte
(21 Prozent) lässt gar das Fenster herunter und ruft dem anderen
etwas zu. Jeder Vierte (25 Prozent) tippt sich nach eigenen Angaben
an die Stirn und 14 Prozent zeigten schon einmal den Mittelfinger.
"Nötigungen oder Beschimpfungen gegenüber anderen Autofahrern sind
kein Kavaliersdelikt. Sie stellen einen Straftatbestand dar, der
unter Umständen mit einer Geldstrafe geahndet wird", erklärt Frank
Bärnhof. Wie hoch die Strafe ausfällt, richtet sich auch nach dem
Verdienst des Angeklagten. Für Beleidigungen wie "Dumme Kuh" oder
"Idiot" mussten Autofahrer schon zwischen 300 und 1.500 Euro
bezahlen. Ein erhobener Mittelfinger schlug sogar mit 4.000 Euro zu
Buche.

Ruhe bewahren hinterm Steuer

Es muss nicht immer gleich ein Anti-Stress-Seminar sein: So kann
z.B. die Begleitung durch eine Lieblingsmusik entspannen und helfen,
stressige Verkehrssituationen zu meistern. Vorsicht: Autofahrer
sollten die Anlage nicht allzu laut aufdrehen. Martinshorn von
Polizei oder Rettungswagen sollte immer noch hörbar sein. Falls


möglich, sollte man viel befahrene Straßen meiden und außerhalb der
Stoßzeiten fahren. Denn gerade auf dem Weg zur Arbeit und in den
Feierabendstunden ist Stop-and-go-Verkehr vorprogrammiert. "Wut
überträgt sich schnell auf den Fahrstil - damit gefährdet man auch
die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Wer Ruhe im Straßenverkehr
bewahrt, fährt sicherer", sagt Frank Bärnhof.

Wer im Schadenfall für die Kosten aufkommt

Trotz aller Vorsicht können Unfälle passieren. Hat man den Wagen
eines anderen Verkehrsteilnehmers beschädigt, kommt dafür die
Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers auf. Bei Schäden
am eigenen Wagen springt die Vollkaskoversicherung ein. Ob eine Voll-
oder eine Teilkaskoversicherung sinnvoll ist, hängt nicht unbedingt
vom Alter des Fahrzeugs ab. "Auch bei älteren Modellen kann eine
Vollkaskoversicherung sinnvoll sein, denn sie leistet mehr und kann
günstiger ausfallen - dank des Schadenfreiheitsrabatts. Dabei sinkt
der Beitrag mit jedem Jahr ohne Schaden. In der Teilkasko gibt es
einen solchen Rabatt nicht", so Frank Bärnhof.

(1) Repräsentative forsa-Studie "Deutschland mobil 2015" im
Auftrag von CosmosDirekt. Im September 2015 wurden 2.006 deutsche
Autofahrer ab 18 Jahren befragt.

Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um
Quellenangabe: http://ots.de/Ncwq4  

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Datum: 05.04.2016 - 10:23 Uhr
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