Einladung zur Pressekonferenz: / Gutachten: Prävention - medizinische Wirkung belegt, finanziell für die Kassen ein Verlustgeschäft
ID: 1342390
für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung im Jahr
2014 ausgegeben. Künftig wird es mehr: Das Präventionsgesetz legt ab
2016 jährlich einen Mindestbetrag von sieben Euro pro Versicherten
fest. Bisher gaben die Kassen hierfür im Durchschnitt 4,16 Euro aus.
Darüber hinaus steigen die Ausgaben für Versichertenboni.
Aus zahlreichen Studien ist bekannt: Präventive Maßnahmen haben
einen medizinischen Nutzen. Bewegung, gesunde Ernährung und
sportliche Betätigung beugen Übergewicht, Diabetes Typ 2 und
Herzerkrankungen vor. Und auch die Volkswirtschaft profitiert.
Doch finanziell lohnt sich Prävention für Krankenkassen nicht, so
ein von den Innungskrankenkassen in Auftrag gegebenes Gutachten. Im
Gegenteil: Die Kasse, die auf Gesundheitsförderung setzt, wird
finanziell benachteiligt. Die Gutachter haben sich mit der Frage
auseinandergesetzt, ob im gegenwärtigen Zuweisungssystem, dem
morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich, genügend Anreize für
Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention vorhanden sind.
Dafür wurden Daten von mehr als 6,2 Mio. IKK-Versicherten über einen
Zeitraum von fünf Jahren ausgewertet. Zudem wurde eine umfangreiche
Analyse der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen vorgenommen.
Wir laden Sie herzlich zur Vorstellung dieses Gutachtens ein:
Dienstag, 19. April 2016, 11 Uhr
Tagungszentrum der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Ihre Gesprächspartner sind:
- Hans Peter Wollseifer, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V.
- Dr. Dennis Häckl, Geschäftsführer WIG², Wissenschaftliches
Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung
- Gerd Ludwig, Vorstandsvorsitzender der IKK classic
- Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V.
Wir bitten um Ihre Zusage bis zum 13.4.2016 per E-Mail an
info@ikkev.de oder über die Online-Anmeldung
https://www.ikkev.de/onlineanmeldung-pressekonferenz/.
Über den IKK e.V.:
Der IKK e.V. ist die Interessenvertretung von Innungskrankenkassen
auf Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die
Interessen seiner Mitglieder und deren rund 5,5 Millionen
Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des
Gesundheitswesens zu vertreten. Dem IKK e.V. gehören die BIG direkt
gesund, die IKK Brandenburg und Berlin, die IKK classic, die IKK
gesund plus, die IKK Nord sowie die IKK Südwest an.
Pressekontakt:
Pressesprecherin
Fina Geschonneck
Tel.: 030 202491-11
Fax: 030 202491-50
E-Mail:fina.geschonneck@ikkev.de
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Datum: 08.04.2016 - 09:55 Uhr
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