Effektive Schadenprävention - Gemeinsam dem Wetter einen Schritt voraus: Der Verband öffentlicher Versicherer und MeteoGroup kooperieren seit 10 Jahr
Berlin, 11. April 2016. Seit einem Jahrzehnt vertraut der Verband öffentlicher Versicherer (VöV) auf die Wetterinformationen von MeteoGroup. Europas größter privater Wetterdienstleister liefert präzise und genaue Wetterdaten für das elektronische Unwetterfrühwarnsystem WIND (weather information on demand). Derzeit nutzen über eine halbe Million angemeldete Kunden der öffentlichen Versicherer, darunter unter anderem die Versicherungskammer Bayern, die Provinzial-Versicherungen, die SV SparkassenVersicherung und die Landschaftliche Brandkasse Hannover, diesen Warnservice und beziehen individuelle, örtlich und zeitlich exakte Unwetterprognosen per Fax, SMS, E-Mail und auch per App.
„Mobile Warnungen vor Unwettern gehören heute zum Alltag. Vor 10 Jahren war diese Art von Frühwarnservice per Fax, SMS oder E-Mail eine echte Innovation“, erinnert sich Joachim Schug, Leiter der MeteoGroup-Unwetterzentrale, an den Beginn der Zusammenarbeit mit dem VöV. „Die Herausforderung bestand damals darin, dass die Wetterwarnungen die Betroffenen – und zwar nur die Betroffenen – erreichen, um rechtzeitig größere Schäden beispielsweise an Gebäuden oder Autos vorzubeugen. Kfz-Fahrer haben andere Warnbedürfnisse als Eigenheimbesitzer. Prävention durch Information war und ist die Devise aller Projektbeteiligten. Heute überwacht und warnt ein Team von 8 Diplom-Meteorologen vor extremen Wettereignissen 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.“
Die informationslogistische Anwendung WIND wurde vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS entwickelt. Wichtige Einstellungen – wie Unwetterart, Schweregrad der Warnung, Empfangsmedium, Aufenthaltsort des Nutzers sowie Zeitraum der Warnung können flexibel an den spezifischen Bedarf einer einzelnen Person oder ganzer Nutzergruppen angepasst werden.
Sowohl die Services für die Versicherungsnehmer als auch das Warnsystem selbst werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Wurden die Warnung früher per Fax, SMS oder E-Mail versandt, gelangen sie heute via MehrWetter-App auch auf das Smartphone der Nutzer. Zu Anfang erstellten die Meteorologen Unwetterwarnungen in Deutschland für 400 Landkreise, später für 1.000 sogenannte vordefinierte Naturräume gleichen Wetters. Heute kommt ein flexibles Polygonwarnsystem zum Einsatz, dessen Vorteile Sebastian Glink, Business Unit Director Insurance, zusammenfasst: „Im Gegensatz zu einem starren Warnraster können wir mit unserem Polygonprinzip Warnungen individuell ausgeben. So ist es möglich, je nach Bedarf Warnungen für definierte Flächen wie Postleitzahlgebiete, für Linien wie zum Beispiel Bahnlinien oder für Geokoordinaten – zum Beispiel für einzelne Gebäude – auszugeben und Warnschwellen individuell festzulegen. Um auf lokaler Basis präzise und zuverlässig vorherzusagen, sind lokale exakte Messungen notwendig. Für die Erstellung unserer Unwetterwarnungen profitieren wir von der großen Messnetzdichte durch unser hauseigenes Wetterstations-Messnetz. Allein in Deutschland sind dies rund 530 Wetterstationen. In Kombination mit den Daten des nationalen Wetterdienstes haben wir so deutschlandweit Zugriff auf zirka 1.200 Wetterstationen. Für unsere Wetterprognosen kommen außerdem verschiedene national und international führende sowie eigene Wettermodelle zum Einsatz. Hoch aufgelöste Satellitenbilder, Radar- und Blitzdaten ergänzen diese Informationen. Diese umfangreichen Daten bilden die Grundlage für eine kontinuierliche und zuverlässige Beurteilung der Wetterlage.“
Das Engagement der Gruppe öffentlicher Versicherer in der Schadenverhütung hat eine lange Tradition. Besonders von Nutzen sind dabei die Expertise als Marktführer in der Gebäudeversicherung und die enge Verbundenheit mit den Menschen in den Regionen. Mit WIND versorgen die öffentlichen Versicherer ihre Kunden kostenlos und deutschlandweit mit Wetterinformationen. Thomas Vorholt, Mitglied des Vorstands der Landschaftlichen Brandkasse Hannover und Vorsitzender des Versicherungsausschusses Privatkunden beim Verband öffentlicher Versicherer, berichtet: „Mit dem Warn- und Informationsdienst bieten wir unseren Kunden einen Service , der ihnen helfen soll, Schäden und damit einhergehende Unannehmlichkeiten infolge von Extremwetterereignissen zu vermeiden oder Freizeitaktivitäten besser planen zu können.“
Weitere Informationen zu MeteoGroup und den Produkten für die Versicherungswirtschaft unter www.meteogroup.com.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
MeteoGroup ist einer der führenden Wetterdienste weltweit. Wetterabhängigen Unternehmen, Medien und Privatkunden bietet MeteoGroup innovative Wetterlösungen, die sie dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen. Mit über 450 Mitarbeitern an 15 Standorten weltweit vereint MeteoGroup globale Reichweite mit lokaler Kompetenz und individueller Beratung. Erfahrene Meteorologen liefern präzise und zuverlässige Wetterinformationen 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
MeteoGroup betreibt international eigene Unwetterzentralen sowie ein eigenes Wetterstationsnetz. Zusätzlich zu den ca. 17.000 Wetterstationen der nationalen Wetterdienste bietet es exklusiven Zugriff auf die Daten der hauseigenen Wetterstationen, darunter 930 allein in Mitteleuropa. In Kombination dieser beiden Datenquellen ist das Messnetz eines der dichtesten seiner Art und bietet damit eine der größten Wetterdatenbanken weltweit.
MeteoGroup Deutschland wurde 1998 gegründet und beschäftigt heute in Deutschland ca. 120 Mitarbeiter. In Berlin ist die Entwicklung von Wetter-Apps und Broadcast-Lösungen gebündelt. Mit www.Wetter24.de, www.Unwetterzentrale.de, www.Meteocentrale.ch und den erfolgreichen mobilen Wetter-Apps WeatherPro, MeteoEarth, AlertsPro, RainToday und MagicalWeather liefert MeteoGroup Dienste für Privatkunden.
MeteoGroup gehört zu General Atlantic, einem der größten privaten Investment-Unternehmen der Welt.
Datum: 11.04.2016 - 10:43 Uhr
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