Digitale Technologien müssen im Mittelpunkt der Forschung stehen

Digitale Technologien müssen im Mittelpunkt der Forschung stehen

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Jeder zweite Forschungs-Euro sollte in Digitalisierung investiert werden
Bitkom begrüßt Fokussierung des heutigen Forschungsgipfels auf Digitalthemen
Der Digitalverband Bitkom hat angesichts des heutigen Forschungsgipfels einen noch stärkeren Fokus der Innovationspolitik auf das Thema Digitalisierung gefordert und eine entsprechende Finanzierung angemahnt. ?Der Forschungsgipfel 2016 setzt das richtige Signal, indem er als zentrales Thema die Digitalisierung aufgreift. Wir müssen uns durch alle Branchen hinweg in Thema Forschung und Entwicklung stärker auf Digitaltechnologien konzentrieren?, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Im Mittelpunkt von FuE sollten künftig Maßnahmen stehen, die der digitalen Transformation der deutschen und europäischen Leitindustrien dienen. Bitkom schlägt vor, dass künftig jeder zweite Euro, der in Forschung und Entwicklung investiert wird, für die Digitalisierung aufgewendet wird. Rohleder: ?Wir müssen weg vom Gießkannenprinzip und unsere Forschungsmittel auf die digitale Transformation fokussieren. Und wir müssen deutlich mehr Mittel in Forschung und Entwicklung rund um die Digitalisierung investieren, wenn Deutschland bei der Digitalisierung der Wirtschaft im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz erreichen soll.?
Die Forschungspolitik hat nach Ansicht des Bitkom eine entscheidende Rolle daran, die Leitindustrien zu digitalisieren. ?Bei der Innovationsförderung müssen wir die bisherige regional ausgerichtete Clusterpolitik überwinden, in der jedes Bundesland und jeder Landkreis seine eigenen Ziele verfolgt?, so Rohleder. Stattdessen schlägt Bitkom nationale oder europäische ?Digital Hubs? vor, die die Digitalisierung der Leitbranchen wie Automobilbau, Logistik, Medizin oder die Finanzbranche voranbringen sollen. In diesen Hubs können die Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft zusammen mit Mittelständlern, Start-ups, IT-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein digitales Ökosystem bilden. ?Wir brauchen eine klare Fokussierung auf die Digitalisierung, die Einbeziehung von Start-ups und jungen, innovativen Unternehmen sowie eine stärkere Internationalisierung, mit der wir möglichst viele der besten Köpfe und Vordenker der Digitalwirtschaft nach Deutschland holen?, so Rohleder. ?Es reicht nicht aus zu vernetzen, was wir schon haben. Wir müssen Zentren der Digitalisierung aufbauen?, so Rohleder.



Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.

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Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.



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Datum: 12.04.2016 - 12:27 Uhr
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