Stabile Geschäftsentwicklung bei Bayerns Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften
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Jahrespressekonferenz
Die Situation auf dem Milchmarkt bezeichnete GVB-Vorstand Alexander Büchel bei der Vorlage der Geschäftszahlen als ?besorgniserregend?. Einen erneuten staatlichen Eingriff in die Produktionsmengen nach dem Quoten-Ende vor gut einem Jahr lehnt der GVB jedoch ab. Der Verband spricht sich stattdessen dafür aus, Mechanismen zur Absicherung der Margen der bäuerlichen Betriebe zu entwickeln. ?Die größte Herausforderung für die Milchwirtschaft wird die zunehmende Volatilität der Marktgegebenheiten sein?, so Büchel. Er verwies zugleich auf die Stärken des genossenschaftlichen Modells: Die Andienungspflicht in Kombination mit der Abnahmegarantie biete gerade vor dem Hintergrund schwankender Märkte eine hohe Planungssicherheit für die Genossenschaftsmitglieder.
GVB-Vorstand Jürgen Gros warnte davor, die in den vergangenen Jahren gewachsene Akteursvielfalt und Dezentralität in der Energiewirtschaft aufs Spiel zu setzen. Die Strukturen, die auch von den 264 Energiegenossenschaften in Bayern getragen werden, müssten erhalten bleiben. ?Es wäre gesellschaftlich fatal, den Pionieren der Bürgerenergie durch rückwirkende Gesetzesänderungen die Grundlage zu nehmen?, sagte Gros. Der GVB-Vorstand pocht deshalb darauf, dass die vom Gesetzgeber in der Vergangenheit gegebenen Vergütungszusagen für die von Genossenschaften betriebenen erneuerbaren Energieanlagen eingehalten werden: ?Der Bestandsschutz bleibt die Grundvoraussetzung für das Vertrauen von Bürgern, Unternehmen und Investoren in das politische Projekt der regenerativen Energien.? Für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde im Berliner Koalitionsvertrag Bestandsschutz für Altanlagen zugesagt. ?Daran muss sich die Politik jetzt auch konsequent halten?, so Gros.
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Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.291 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 273 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 52.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2015)
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Datum: 13.04.2016 - 12:10 Uhr
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