Martin Schulz: Ohne Türkei-Abkommen hätten wir Idomeni im Großformat

Martin Schulz: Ohne Türkei-Abkommen hätten wir Idomeni im Großformat

ID: 1344281
(ots) - Mit Blick auf das EU-Türkei-Abkommen, das heute
im EU-Parlament debattiert wird, fordert EU-Präsident Martin Schulz
dazu auf, selbstbewusst aufzutreten und die Probleme mit der Türkei
im Bereich der Menschenrechte und Pressefreiheit offen anzusprechen:
"Was überhaupt nicht geht ist, dass wir schweigen, weil wir in der
Flüchtlingspolitik zusammenarbeiten. Das Problem mit der Türkei ist
die Innenpolitik und nicht die Behandlung der Flüchtlinge in den
Lagern, die ist vorbildlich. Die Türkei behandelt ihre Flüchtlinge
teilweise besser als ihre eigenen Bürger." Zu Erdogans
strafrechtlichem Vorgehen gegen den Fernsehsatiriker Jan Böhmermann
sagte der SPD-Europapolitiker Schulz im phoenix-Interview: "Erdogan
legt hier nicht die Souveränität an den Tag, die ein Staatsoberhaupt
an den Tag legen muss."

Schulz kritisierte das Verhalten zahlreicher EU-Mitgliedsstaaten,
die ihre Grenzen schließen und keine Flüchtlinge aufnehmen wollen,
als zynisch. "Die nationalistische Haltung produziert erst die Krise,
die sie dann beklagen", so Schulz. Er erklärt, die europäischen
Staaten seien für die aktuelle Flüchtlingskrise mit verantwortlich,
da sie die zugesagten Zahlungen für die Lager in Jordanien und dem
Libanon nicht geleistet haben: "Wir versprechen permanent Millarden,
haben die Versprechen aber nicht eingehalten. Wenn wir das Abkommen
nicht schließen würden, hätten wir Idomeni im Großformat - und wer
zahlt den Preis?"



Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  VPRT zur Veröffentlichung des KEF-Berichts: Maßnahmen gegen Schieflage im dualen Radiosystem einleiten Werbereduzierung statt Senkung des Rundfunkbeitrages
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.04.2016 - 12:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1344281
Anzahl Zeichen: 1805

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Straßburg



Kategorie:

Medien und Unterhaltung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 308 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Martin Schulz: Ohne Türkei-Abkommen hätten wir Idomeni im Großformat"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PHOENIX (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

NRW-Umweltminister Krischer: Fünf Jahre nach Flutkatastrophe fehlt im Bund Ansatz einer systematischen Klima-Anpassungspolitik ...
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Bündnis 90/ Die Grünen) hat anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe von 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei phoenix sagte Krischer, ihm fehle der Ansatz einer "systematischen Klimaanpassu

Markus Söder im phoenix persönlich: "Der Faktor Macht ist maßlos überschätzt" ...
Welche Rolle spielt Macht in der Politik - und wie viel Gestaltung ist in Krisenzeiten möglich? Über diese und weitere Fragen spricht Theo Koll in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Im Gespräch blickt Söder

Lettlands Präsident Edgars Rinkevics beim NATO-Gipfel über Europa: "Große Ankündigungen, aber wenig Taten" ...
Lettlands Präsident Edgars Rinkevics forderte am Rande des NATO-Gipfels im Interview mit dem Fernsehsender phoenix die Einheit des Militärbündnisses und äußerte Verständnis für die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach mehr europäischer Verantwortung. Der US-Präsident habe recht, wa


Weitere Mitteilungen von PHOENIX


KEF-Berichtübergeben / Verlässliche finanzielle Basis für die ARD in den nächsten Jahren ...
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (KEF) hat heute den Bundesländern ihren 20. Bericht für die Beitragsperiode 2017 bis 2020 übergeben. "Die Empfehlungen der KEF an die Länder sind eine verlässliche finanzielle Basis für die ARD in

Bauskandal, Brandstiftung und Besetzer / ZDF-Samstagskrimi "Wilsberg: Mord und Beton" mit Leonard Lansink (FOTO) ...
Privatdetektiv Wilsberg ist nicht mehr der, der er einmal war: Feiner Zwirn, Jeep und Smartphone sind nun sein Markenzeichen - zumindest für seinen nächsten Fall. Im ZDF-Samstagskrimi "Wilsberg: Mord und Beton" am 16. April 2016, 20.15 Uhr, soll der Privatdetektiv (Leonard Lansink

VPRT zur Veröffentlichung des KEF-Berichts: Maßnahmen gegen Schieflage im dualen Radiosystem einleiten ...
Im 20. KEF-Bericht wird auch der Finanzbedarf von ARD und Deutschlandradio für den digitalen Hörfunk festgestellt. Dieser beträgt in der kommenden Beitragsperiode (2017 - 2020) trotz deutlicher Kürzungen für die ARD 89,4 Millionen Euro sowie 63,6 Millionen Euro für das Deutschlandradio. Mi

Statement des VPRT zum KEF-Bericht: VPRT begrüßt Länder-Arbeitsgruppe zur Reform von ARD und ZDF - "Strukturdebatte muss ohne Denkverbote geführt werden" ...
Dr. Tobias Schmid, Vorstandsvorsitzender des VPRT: "Wir begrüßen die Ankündigung der Länder, den Reformbedarf bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu prüfen. Angesichts des von der KEF prognostizierten Finanzbedarfs muss eine Strukturdebatte ohne Denkverbote geführt werden. E


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z