Bitkom zur Exzellenzinitiative
Bund-Länder-Programm ist wichtiger Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit deutscher Spitzenforschung
Bitkom: Digitalisierung der Hochschule noch stärker in den Fokus rücken
Der Digitalverband Bitkom hat die heute angekündigte Verlängerung der Exzellenzinitiative durch Bund und Länder als wichtigen Schritt begrüßt, um die deutsche Forschungslandschaft international noch wettbewerbsfähiger zu machen. ?Deutschland braucht Forschung auf internationalem Spitzenniveau, dazu ist die Förderung von herausragenden Exzellenzprojekten und Exzellenzhochschulen ein wichtiger Beitrag?, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. ?Wir müssen dort, wo wir bereits in der internationalen Spitzengruppe sind, noch besser werden, und an anderen Stellen zu den führenden Hochschulen im Ausland, etwa in den USA, aufschließen. Mit einem Gießkannenprinzip werden wir das nicht erreichen, wir müssen in der Hochschulpolitik gezielt Akzente setzen.? Die Exzellenzinitiative ist nach Ansicht des Bitkom auch eine hervorragende Möglichkeit, Spitzenforschung in jenen Bereichen voranzutreiben, die einen Beitrag zur Gestaltung der Digitalen Transformation leisten. Entsprechend sollte bei der Auswahl der geförderten Projekte deren Bedeutung für die Digitalisierung berücksichtigt werden. Rohleder: ?Mit einem Fokus auf Digitalthemen bei der Förderung würde die Bundesregierung ihre Digitale Agenda praktisch unterstützen. Digitale Technologien sind Innovationstreiber in allen Bereichen und Branchen, deshalb sollten wir die zur Verfügung stehenden Mittel wo immer es geht in Forschung rund um die Digitalisierung investieren.?
Zugleich drängt Bitkom, das Thema Digitalisierung und den Einsatz digitaler Technologien an den Hochschulen insgesamt stärker in den Fokus zu rücken. ?Digitalisierung muss an den Hochschulen Chefsache werden?, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. ?In den Unternehmen werden die Herausforderungen der digitalen Transformation zunehmend erkannt, Geschäftsprozesse werden umgestellt, Geschäftsmodelle angepasst. Die Hochschulen hinken zu häufig noch hinterher. Exzellente Forschung und Lehre zeigt sich heute auch im Einsatz digitaler Technologien?, so Rohleder.
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 22.04.2016 - 13:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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