Enterprise Mobility - Potenziale ausschöpfen
Es ist kaum mehr ungewöhnlich, wenn jemand zwischendurch mal seine Emails auf dem Smartphone prüft. Nicht die privaten, sondern die beruflichen. Nicht auf dem Firmen-Handy, sondern auf dem privaten. Der Job hat seinen Weg auf unser Smartphone und unsere Tablets gefunden und sich dort fest verankert. Aber ist das schon Enterprise Mobility? Nein, denn hier gehört weit mehr dazu.

(firmenpresse) - Viel bleibt innerhalb eines Unternehmens liegen, weil man auf Entscheidungen oder eine Aktion eines anderen wartet. Wenn derjenige nicht direkt greifbar ist, weil es sich z.B. um den Vertriebler handelt, der bei einem Kunden ist, wird in den meisten Fällen schnell eine Email an den betreffenden Kollegen geschrieben oder eine Nachricht über das firmeninterne Chatsystem verschickt haben. Allerdings enthält diese Nachricht lediglich eine Information, was der andere braucht. Agieren kann man nur, indem man ebenfalls textuell antwortet. Das mag in vielen Fällen bereits reichen, wenn z.B. nur abgestimmt werden muss, ob Variante A oder B umgesetzt werden soll. Aber wenn der vakante Kollege in den Prozess eingreifen und z.B. in einem Firmensystem etwas anpassen muss oder eine Aktion starten muss, die in seinem Zuständigkeitsbereich liegt und die kein anderer übernehmen kann aufgrund eines umgesetzten Benutzer- und Rechtesystems, dann wird es kompliziert. Der Kollege muss sich erst in das Firmennetz einloggen, dann das entsprechende System starten und die gewünschte Aktion durchführen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Besonders wenn Mitarbeiter extern unterwegs sind, haben sie oft nicht die Möglichkeit, mehr zu tun als ihre Emails zu prüfen. Größere Aktionen bleiben dann der Rückfahrt mit dem Zug oder einem Schnell-Check im Auto vorbehalten, bevor der Heimweg angetreten wird.
Dadurch entstehen aber lange Wartezeiten im Unternehmen selbst. Im ungünstigsten Fall wartet ein Kollege im Büro auf eine Reaktion z.B. des Vertrieblers und ist dann aber schon weg, wenn dieser endlich die Zeit findet, sich der Aufgabe zu widmen. Solche Reaktionszeiten lassen sich enorm minimieren, wenn man den Mitarbeitern z.B. Apps auf deren Firmen-Handy installiert. Hier sehen diese dann, worauf sie mit welcher Priorität reagieren müssen und können die entsprechenden Aktionen per Klick einfach starten. Die entsprechenden Schnittstellen zu Umsystemen müssen natürlich in der Anwendung implementiert sein.
Bei diesen Überlegungen kommt man schnell zum nächsten Punkt: der Datensicherheit. Schließlich wird nun über weitere Endgeräte auf Unternehmensdaten zugegriffen und Prozesse gesteuert. Zudem noch mobile Endgeräte, die irgendwo vergessen oder gestohlenn werden können. Hier muss man sich darüber Gedanken machen, wie die Prozessoptimierung nicht zum Daten-Gau werden kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Daten und auch Aktivitäten geschützt werden können. Beispielsweise kann eine Regel eingeführt werden, dass der Mitarbeiter sich bei jedem Aufruf der App neu einloggen muss. Das kann den Nutzer zwar auch schnell nerven, doch bietet dieses Verfahren eine höhere Sicherheit. Auch kann man eine App-interne PIN anlegen, die beim Aufruf der App eingegeben werden muss oder ebenfalls gesonderte PINs bei Aufruf von sensiblen Daten wie Projekinformationen. Auch die Einführung von Policies, z.B. zur Passwort-Validität oder Einschränkung der Endgeräte, die Zugriff erfragen dürfen, ist hier ein Thema.
Bei all diesen Gedankengängen zur Umsetzung der Enterprise Mobility schadet auch hin und wieder ein kleiner Seitengedanke nicht: Wenn WIR es uns schon so schön einfach machen - können wir es unserem Kunden auch so einfach machen? Vielleicht erhalten Sie neue Impulse durch die Anwendung Ihrer Unternehmens-App, so dass Sie einen neuen Mehrwert für Ihre Kunden generieren können. Denn umso einfacher Sie es Ihrem Kunden machen, um so zufriedener ist er.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Melanie Dirksen
M. Science (Informatik)
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WOGRA Consulting GmbH
Apothekergäßchen 6
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Datum: 26.04.2016 - 13:12 Uhr
Sprache: Deutsch
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