3sat-Magazin "nano" mit Schwerpunkt zum Entscheid der Atom-Kommission - Jürgen Trittin im Interview
ID: 1349553
Mittwoch, 27. April 2016, 18.30 Uhr
Erstausstrahlung
Am 27. April entscheidet die Atomkommission des Bundes über den
Preis für eine Befreiung der Energiekonzerne von den Kostenrisiken
der Atommüll-Zwischen- und -Endlagerung. Das
3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" berichtet dazu aktuell am Mittwoch,
27. April, 18.30 Uhr, im Schwerpunkt "Atom-Deal? Nein, danke!".
Gesprächsgast der Sendung ist mit Jürgen Trittin einer der drei
Kommissionsvorsitzenden. Er steht "nano" unmittelbar im Anschluss an
die Pressekonferenz der Atomkommission Rede und Antwort.
Wer soll die Kosten für den Rückbau aller Atomkraftwerke in
Deutschland bezahlen? Und wie steht es um die Endlagerung des
radioaktiven Sondermülls? Das sind zwei zentrale Fragen in diesem
Zusammenhang.
Vor allem die Endlagerung ist schwer kalkulierbar. Wie teuer sie
werden wird, kann seriös kein Wissenschaftler beantworten. Die Frage
wird eher sein: Für wie viele Milliarden können sich die
Atomstrom-Produzenten freikaufen? Von 24 Milliarden ist jetzt die
Rede. Dieses Geld soll in einen Fonds unter staatlicher Kontrolle
fließen. So wäre das Geld auch für den Fall sicher, dass ein
Energieversorger insolvent wird. Und: Die Energieversorger wären
einen unkalkulierbaren Posten endlich los. Allein die Aussicht auf
einen solchen Deal ließ die Aktienkurse der Energieunternehmen
steigen. Der "nano"-Schwerpunkt erläutert Details zur Empfehlung der
Atom-Kommission.
Außerdem zeigt darin das 3sat-Wissenschaftsmagazin, wie die
Technik für den Rückbau eines AKW aussieht. "nano" zeigt
beispielsweise einen Kletterroboter, der am Karlsruher Institut für
Technologie entwickelt (KIT) wurde. Das KIT ist die einzige
Forschungseinrichtung in Deutschland, die Spezialmaschinen für den
Atomkraftwerk-Rückbau konzipiert.
Hinweis für Journalisten: Weitere Informationen unter
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Pressekontakt:
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Pepe Bernhard
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Datum: 26.04.2016 - 12:45 Uhr
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