Dött/Gebhart: Kostenpflicht für Kunststofftüten ist richtige Maßnahme für weniger Abfall
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Am heutigen Dienstag haben das Bundesumweltministerium und der
Zentralverband des Deutschen Einzelhandels eine Vereinbarung über die
künftige Behandlung von Kunststofftüten getroffen. Sie sollen künftig
nicht mehr kostenlos abgegeben werden. Hierzu erklären die
umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Marie-Luise Dött und der zuständige Berichterstatter Thomas Gebhart:
"Es ist erfreulich, dass der Vorschlag für eine freiwillige
Selbstverpflichtung, nun endlich umgesetzt wird. Die Union hatte den
Vorschlag bereits im April 2015 unterbreitet. Mit der jetzt
getroffenen Vereinbarung entsteht ein wichtiger Anreiz, weniger Tüten
zu verbrauchen. Mit einer einfachen und unbürokratischen Lösung wird
ein Beitrag für weniger Abfall und mehr Ressourcenschutz geleistet.
So können wir die EU-Vorgabe erfüllen und den Pro-Kopf-Verbrauch von
Kunststofftüten bis 2025 auf 40 Tüten verringern.
Es geht jetzt darum, den Preis pro Kunststofftüte so festzulegen,
dass er die gewünschte Lenkungswirkung hat, der Kunde aber
gleichzeitig nicht unangemessen belastet wird. Daneben sollte um
weitere Partner aus dem Handel für die Selbstverpflichtung geworben
werden."
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Datum: 26.04.2016 - 13:04 Uhr
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