Tarif-EinigungÖffentlicher Dienst: Paritätischer begrüßt Lohnplus als wichtige Aufwertung von Sozialberufen und fordert Refinanzierung auch für freie Träger
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kommunale Beschäftigte u.a. in Kindertageseinrichtungen ein Lohn-Plus
von 4,75 Prozent vorsieht, bewertet der Paritätische
Wohlfahrtsverband als zentrales und positives Signal zur besseren
Anerkennung und Wertschätzung sozialer Berufe. Wichtig sei jetzt, so
die Forderung des Verbandes, dass die vereinbarten Verbesserungen
auch eins zu eins in der Refinanzierung der freigemeinnützigen Träger
berücksichtigt würden, die vielerorts originär kommunale Aufgaben mit
Angeboten der Kinderbetreuung, Jugendarbeit oder Streetworking
praktisch umsetzen.
"Die jetzt vereinbarten Tarifverbesserungen sind ein weiterer
wichtiger und lange überfälliger Schritt hin zu mehr
gesellschaftlicher Anerkennung für die Arbeit von Menschen für
Menschen und für unser aller Gemeinwesen", so Ulrich Schneider,
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, unter dessen
Dach unter anderem mehrere tausend Kindertageseinrichtungen und
andere soziale Angebote organisiert sind.
Der Verband fordert die öffentliche Hand nun auf, die neuen Tarife
nicht nur in den kommunalen Einrichtungen anzuwenden, sondern
ebenfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine Refinanzierung auch bei
privat-gemeinnützigen Trägern stattfindet. "Alle Sozialarbeiter und
Sozialarbeiterinnen, alle Erzieherinnen und Erzieher leisten gleich
wertvolle Arbeit. Zuschüsse und Entgelte an die freien Träger müssen
nun auch sicherstellen, dass sich dies in einer vergleichbaren
Entlohnung abbildet", so Schneider. "Freie Träger sind eine der
Säulen dieses Sozialstaats. Sie verrichten notwendige Aufgaben der
Daseinsvorsorge. Die öffentliche Hand ist nach dem Tarifabschluss in
der Pflicht, gleiche Bedingungen für alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des sozialen Sektors zu gewährleisten", so Schneider.
Pressekontakt:
Gwendolyn Stilling, Tel. 030/24636305, e-Mail: pr@paritaet.org
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Datum: 02.05.2016 - 13:47 Uhr
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