Innovation auf Bestellung
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“Innovation in Logistics” ist die Zukunft – aber wo kommt sie her?

(firmenpresse) - von Christian Riege
Erwarten, was nicht zu erwarten ist.
Jeder erwartet Fortschritt, aber bei Innovationen werden die Schritte weniger. Zwar sind wir alle auf der Suche nach Innovationen – schließlich sind sie der Rockstar des Fortschritts – aber echte Innovationen sind selten und in der Tat gibt es nur wenige wirkliche Innovatoren. Die Henry Fords und Steve Jobs dieser Welt.
Dass Innovationen so selten sind, hat einen Grund: Sie schließen keine bekannte Lücke, sind nicht das fehlende Glied einer vorhandenen Kette. Innovationen kommen immer überraschend und unerwartet. Darum heißen sie Innovationen und nicht Verbesserungen.
Da ist es fast schon paradox, dass Innovationen immer wieder verlangt, regelrecht eingefordert werden. Obwohl es keine klaren Vorstellungen gibt, wie solche Innovationen aussehen könnten. Fest steht, sie gelten als nicht spezifiziertes Allheilmittel für eine Vielzahl spezieller Krankheiten. Schlimmer noch: Lediglich die Abwesenheit von Innovation weckt den Bedarf an ihnen, den wiederum niemand spezifizieren kann.
“But how important is innovation? I think the customer really needs to be more honest with their 3PLs on the need for innovations, while 3PLs need to clarify where their expertise lie.”
– Barry Blake, SCM vice-president of research
Natürlich kann man auf Ehrlichkeit pochen und Expertise ins Spiel bringen, aber wer definiert deren Bedeutung und was bedeuten sie in der Praxis? Wie will man sich von anderen unterscheiden, wenn man das, was unterscheiden soll, selbst nicht kennt?
Und genau da liegt der Kern des Problems: Diejenigen, die Innovationen liefern sollen, sind keine Innovatoren. Es gibt auch in der Logistikbranche ungezählte Beispiele spektakulärer und nicht selten sehr teurer Bauchlandungen. Grandiose Projekte, die von vornherein zum Scheitern verurteilt waren, weil Initiatoren und Exekutoren ihre eigenen Grenzen nicht erkannten oder nicht wahrhaben wollten. Innovationen lassen sich nicht erzwingen, schon gar nicht unter Druck. Innovationen sind das Ergebnis von Erkenntnis, Enthusiasmus und Eingebung und – wer hätte es erwartet? – Enthaltung.
“Innovation is saying no to a thousand things”
– Steve Jobs
Innovation verkauft sich, aber wer zahlt dafür?
“I think there is an endemic problem from the buyers’ side. They want something beyond just shifting boxes, but they end up grinding down their suppliers on price – the buyers are not paying for what they want, which they say is innovation.”
– Kevin O’Marah, SCM World chief content officer
(Read more: http://theloadstar.co.uk/scm-world-3pls-fedex/
Wahr ist, Kunden bezahlen Innovationen nicht um der Innovation Willen. Innovationen sind kein Selbstzweck. Kunden zahlen für die Mehrwerte, die Innovationen liefern. Und diese Mehrwerte machen sich im Kern- und Tagesgeschäft bemerkbar: Beschleunigte Prozesse, engere, effizientere Kollaboration, eFreight-Abwicklung und uneingeschränktes Door-to-Door-Monitoring für alle Beteiligten sind nur einige Beispiele für Mehrwerte jenseits des reinen Transports. Und sie scheinen auf den ersten Blick auch Geld zu kosten. Doch bei näherer Betrachtung und unter bilanzieller Berücksichtigung von erhöhter Effizienz, Kosteneinsparungen und stärkerer Kundenbindung bringen sie Geld.
Innovation kommt von Innovator
“Forwarders have got to be more innovative – you can’t just roll along any more, you have to be proactive. You have to invest more in IT and communications as a selling tool – it doesn’t matter how nice you are or how good you are, you need to be cutting edge.”
– Anonymous Forwarder
(Read more: http://theloadstar.co.uk/forwarders-must-innovate-or-die-as-shippers-lose-sight-of-value/
Erkenntnis und Einsicht sind ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. IT und Kommunikation sind Schlüsselfaktoren in diesem Prozess, weil sie die engere, konstruktive Zusammenarbeit fördern.
Engere, konstruktive Zusammenarbeit führt durch verbesserte Kommunikation automatisch zu mehr Effizienz, weniger Fehlern und höherer Profitabilität. Bei gleichzeitig deutlich mehr Zufriedenheit auf Kundenseite wie bei Mitarbeitern. So erreicht man Alleinstellung und stärkt seine Marktposition. Und genau darum geht es bei Innovationen, keine imaginären neuen Funktionalitäten, keine virtuellen Serviceangebote. Die braucht niemand, dafür zahlt niemand.
Ein Spediteur ist von Haus aus kein Innovator. Innovative Köpfe liefern Innovationen. Darum sollte niemand an irgendwelchen Innovationen basteln. Es ist vergeudete Zeit. Innovationen, die weiter bringen, kann man kaufen. Sie sind nämlich schon da.
Bildnachweis: 1913 Highland Park moving assembly line, © Ford Motor CompanyWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
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für die Cargo Industrie. Gegründet 1985, zählt das inhabergeführte Unternehmen über
300 Kunden weltweit. Riege beschäftigt über 80 Mitarbeiter am Stammsitz in Deutschland
sowie in Europa, Asien und Nordamerika.
Datum: 06.05.2016 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Harald Kuhlmeier
Stadt:
Meerbusch
Telefon: 02159 91 48 0
Kategorie:
Transport - Logistik
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 06.05.2016
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