Tag der Niederlage - Tag der Befreiung: Aktuell muss nun die Diskussion um die staatliche Souveränität folgen!
ID: 1354031
8. Mai 1945: Vom Tag der Niederlage zum Tag der Befreiung: Nach der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit muss nun die Diskussion um die staatliche Souveränität folgen!
Sehr unterschiedlich nach persönlichem Erleben, politischer Einstellung sowie auch historisch sich verändernd wird dieser Tag heute empfunden als Tag der Niederlage oder
Tag der Befreiung.
Während in der Nachkriegszeit der Aspekt der Niederlage im Vordergrund stand, hat in der Folgezeit der Aspekt der Befreiung zunehmend an Gewicht gewonnen.
In der DDR war der 8. Mai seit 1950 auf Beschluss der Volkskammer ein Feiertag und wurde als Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus gefeiert, während in der BRD noch viele Jahre später dieser Tag vor allem als Niederlage empfunden wurde.
Weltweit große Beachtung fand deshalb 1985 die Rede des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 in der Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages (also zum 40. Jahrestag), in der er den 8. Mai als "Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft" (Zitat) bezeichnete (ebenda).
Nach dem 8. Mai 1945 ging es in Deutschland in den auf der Potsdamer Konferenz (Treffen der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkrieges USA, Großbritannienn, Sowjetunion) festgelegten Besatzungszonen um die Organisation des täglichen Lebens.
Dazu wurden in den vier Besatzungszonen unter Federführung der Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion neue deutsche Verwaltungsstrukturen aufgebaut.
Hierbei kam es zur Zusammenarbeit von Deutschen mit dem ehemaligen Feind - eine solche Zusammenarbeit zu Zeiten der Besatzung wird als Kollaboration definiert.
Diese kollaborierenden Verwaltungen wurden dann letztlich von mit den Allierten kollaborierenden staatlichen Strukturen abgelöst: Der BRD und der DDR.
Als wichtigste kollaborierende deutsche Politiker fungierten Konrad Adenauer (CDU) und Walter Ulbricht (KPD).
Mit vielfältigen und zum Teil auch geheimen Regelungen versuchten die Staaten der Anti-Hitler-Koalition von Beginn an zu verhindern, dass sich Deutschland wie schon nach dem ersten Weltkrieg wieder zu einem gefährlichen Kriegsgegner entwickelt.
Eine der weniger bekannten Regelungen ist der "Unterwerfungsbrief" eines neugewählten Bundeskanzlers gegenüber den Siegermächten, der die im Grundgesetz und in Verträgen mit den Siegern formal festgestellte Souveränität der BRD wieder aufhob.
Damit war die Bundesrepublik Deutschland ein Staat mit eingeschränkter Souveränität - dies wohl bis in die Regierungszeit Helmut Kohls und möglicherweise auch darüber hinaus.
Was dies im Detail beinhaltete ist aber kaum bekannt und war auch nie Gegenstand einer Erörterung im Deutschen Bundestag.
Ergänzend zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist nun Teil 2 der Geschichtsbewältigung notwendig: Die Diskussion um die staatliche Souveränität Deutschlands nach 1945.
Das ist umso mehr dringend notwendig, da sich die politische Führung der Bundesrepublik Deutschland diesem Problem in der Öffentlichkeit von ihrer Gründung bis heute nicht gestellt hat und so Platz für Spekulationen und Verdächtigungen insbesondere rechter politischer Kräfte wie der AfD lässt.
Ausführlicher Artikel: http://www.deutsche-politik-news.de/modules.php?name=News&file=article&sid=225564
Homepage zu Geschichte / zu Historischem: http://www.historiker-news.de
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Artikel vom Samstag, dem 8. Mai 2016.
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Datum: 08.05.2016 - 00:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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