Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo in Schwierigkeiten
ID: 1355152
Die HCI Capital AG hatte den Schiffsfonds HCI MS „ JPO“ Leo im Jahr 2011 mit einem Investitionsvolumen von 33 Millionen Euro auf den Markt gebracht. Bereits zu dieser Zeit befanden sich viele Schiffsfonds in der wirtschaftlichen Krise. Die Anleger konnten bislang keine Rückflüsse aus diesem Fonds verzeichnen. Insgesamt wurden 19,5 Millionen Euro an Investorenkapital eingebracht. Ganz aktuell stehen die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo vor einer schwierigen Entscheidung:
Anleger des HCI MS "JPO" Leo sollen für Fondsschulden aufkommen
Laut Fonds- Professionell Online benötigt das Containerschiff MS “ JPO“ Leo, Kapital von rund sechs Millionen US- Dollar. Die Verhandlungen der Geschäftsführung der Schiffsgesellschaft mit der Bank haben zu keiner Lösung geführt. Die Bank hält weiterhin an ihren Forderungen fest. Der gestundete und der zukünftig vertraglich vereinbarte Schuldendienst soll in den nächsten drei Jahre vollständig von den Gesellschaftern erbracht werden.
Die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo sollen nun bis zum 08. April 2016 entscheiden, ob sie weiteres Kapital investieren möchten. Gleichzeitig wird von den Anlegern ein Vorratsbeschluss für den Verkauf des Schiffes gefordert, für den Fall, dass die Gesellschafter kein Kapital nachschießen werden.
Anleger des Schiffsfonds HCI MS “JPO“ Leo nicht schutzlos gestellt
Betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS “JPO“ Leo sollten sich bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen, umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Beratung, hätten betroffene Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank umfassend über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt werden müssten. Insbesondere über das Risiko des Totalverlustes bei einer bereits bestehenden, wirtschaftlichen Schiffskrise sowie über die gezahlten Vergütungen an die Bank hätte eine Aufklärung der Anleger erfolgen müssen.
Soweit dies nicht der Fall gewesen ist, bestehen Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “JPO“ Leo in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Was können betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS “JPO“ Leo jetzt tun?
Betroffenen Anlegern des Schiffsfonds HCI MS „ JPO“ Leo wird geraten, ihre in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
schiffsfonds-hci-ms-jpo-leo
hci-capital-ag
fondsschulden
totalverlustrisiko
aufklaerung
anleger
falschberatung
prospekthaftung
schadensersatzansprueche
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: AFR2015
Datum: 11.05.2016 - 01:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1355152
Anzahl Zeichen: 3244
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Fonds
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 10.05.2016
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1557 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo in Schwierigkeiten "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rechtsanwälte Aslanidis, Kress & Häcker- Hollmann (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
In einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 22. Dezember 2016 hat die 11. Zivilkammer des Landgerichts Magdeburg die wegen Beratungsfehlern beklagte Salzlandsparkasse zur Rückabwicklung der Schiffsfondsbeteiligung am HCI Shipping Select XVII verurteilt.
Anlegern der Gewa-Tower-Anleihe drohen hohe Verluste ...
Nach einer Pressemitteilung der Stuttgarter Zeitung hat die Projektgesellschaft der Gewa-Tower-Anleihe einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Esslingen eröffnete am 21. November 2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gewa 5 to 1 GmbH & Co. KG (Az.: 13 IN 789/16). Den Gläu
OLG Karlsruhe: Bausparkassen dürfen zuteilungsreife Verträge nicht kündigen ...
Der für Bankrecht zuständige 17. Zivilsenat des OLG Karlsruhe hat die Kündigung eines Bausparvertrags durch die Bausparkasse mit seinem Urteil vom 8.11.2016 (Az. 17 U 185/15) für unwirksam erklärt. Geklagt hatte ein Ehepaar, das bereits im Jahr 1991 einen Bausparvertrag über eine Bausp
Weitere Mitteilungen von Rechtsanwälte Aslanidis, Kress & Häcker- Hollmann
Hannover Leasing Fonds 165 – einsturzgefährdete Immobilie soll verkauft werden ...
Wie den Anlegern des Hannover Leasing Fonds 165, Wachstumswerte Europa 2 – Apollo Business Center Bratislava im Schreiben der Hannover Leasing vom 29.02.2016 mitgeteilt wurde, soll nun im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung über einen Verkauf der Fondsimmobilie entschieden w
Große Sprünge erfordern Mut und verlässliche Partner ...
Aachen/Mönchengladbach, 29. April 2016 – Die Beteiligungsgesellschaft S-UBG AG aus Aachen und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) versammelten am gestrigen Abend über 200 Vertreter mittelständischer Unternehmen aus der Region Aachen, Krefeld und Mönchengladbach bei ihrer wied
Deutsche Biofonds AG – Handlungsoptionen für Anleger ...
Anleger der Deutsche Biofonds AG befürchten derzeit einen Totalverlust ihres Investitionskapitals. Berlin, 26.04.2016 – Anleger haben in verschiedene Ökoenergie-Fonds der Deutsche Biofonds AG Beträge von bis zu 300 Mio. € investiert. Geworben wurde u.a. mit einer stabilen und rentablen Geld
Binäre Optionen ermöglichen neue Handlungsspielräume ...
Heutzutage haben sich in diesem Zuge auch neue Varianten außerhalb der Börse gebildet. Brokersysteme sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert, da sie das Prinzip der binären Optionen verinnerlicht haben und ihr neue Möglichkeiten offenbaren. Das Prinzip besteht darin, dass nicht nur der ste




