Arbeitsunfall: Was nun? - Ab zum Durchgangsarzt! (AUDIO)
ID: 1355229
Anmoderationsvorschlag:
Lagerarbeiter, die vom Gabelstapler angefahren werden, Köche, die
sich am Herd die Hand verbrennen oder Schüler, die sich auf dem Weg
in den Unterricht ein Bein brechen: Rund 880.000 meldepflichtige
Arbeitsunfälle verzeichnen die Berufsgenossenschaften und
Unfallkassen jedes Jahr. Was genau in die Rubrik "Arbeitsunfall"
fällt und was danach super wichtig ist, erzählt Ihnen jetzt Oliver
Heinze.
Sprecher: Verletzt sich ein Arbeitnehmer während seiner
Arbeitszeit, auf dem Weg zur Arbeit und zurück nach Hause, oder ein
Kind im Kindergarten oder der Schule, dann ist das ein Arbeitsunfall.
Und wenn Sie so einen hatten...,
O-Ton 1 (Claudia Haisler, 0:15 Min.): "Dann sollten Sie nach
Möglichkeit einen Durchgangsarzt aufsuchen, der sich dann um Sie
kümmert, und auch die Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft
informiert. Die sind nämlich zuständig, und nicht die Krankenkassen,
und bezahlen auch Ihre Behandlungskosten. Außerdem sollten Sie Ihren
Arbeitgeber darüber informieren, dass Sie einen Arbeitsunfall
hatten."
Sprecher: Sagt Claudia Haisler von der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung und erklärt, was ein Durchgangsarzt genau ist:
O-Ton 2 (Claudia Haisler, 0:22 Min.): "Das ist ein speziell von
der gesetzlichen Unfallversicherung zugelassener und geschulter Arzt,
der sich besonders gut mit Unfallverletzungen auskennt, wie zum
Beispiel Knochenbrüchen - also in der Regel ein Chirurg oder
Orthopäde. Der entscheidet dann auch über die weitere Behandlung.
Erkennen tun Sie Durchgangsärzte an einem Zusatz auf dem
Praxisschild. Und auch Ihr Arbeitgeber muss eine Information
aushängen, wo sich der nächste Durchgangsarzt befindet."
Sprecher: Auch in vielen Kliniken und Krankenhäusern arbeiten
welche und können einen bei leichteren Verletzungen sofort behandeln.
Aber Vorsicht:
O-Ton 3 (Claudia Haisler, 0:22 Min.): "Sollten Sie in einem
Krankenhaus landen, in dem es keinen Durchgangsarzt gibt, müssen Sie
Bescheid sagen, dass Sie einen Arbeitsunfall hatten, damit Sie nach
der Erstversorgung an einen Durchgangsarzt überwiesen werden können.
Bei Bagatellverletzungen können Sie auch erst mal zu Ihrem Hausarzt
gehen und sich dort von ihm versorgen lassen. Soll die Behandlung
aber länger als eine Woche dauern oder Sie länger als einen Tag
krankgeschrieben sein, dann muss auch Ihr Hausarzt Sie an einen
Durchgangsarzt überweisen."
Sprecher: Und wenn Sie mit dem wider Erwarten gar nicht
klarkommen...
O-Ton 4 (Claudia Haisler, 0:14 Min.): "Dann sollten Sie die
Berufgenossenschaft oder Unfallkasse informieren und nachfragen, ob
es eventuell eine andere Behandlungsmöglichkeit gibt. Denn wir sind
daran interessiert, dass es unseren Versicherten gut geht - und dazu
gehört natürlich auch ein möglichst reibungslos funktionierendes Arzt
und Patienten-Verhältnis."
Abmoderationsvorschlag:
Weitere Infos über Arbeitsunfälle, Erstversorgung, Durchgangsärzte
und Ihre Rechte als Betroffene oder Betroffener finden Sie im
Internet unter www.dguv.de.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Stefan Boltz
Mail:presse@dguv.de
Tel.:030-288763770
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.05.2016 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1355229
Anzahl Zeichen: 3744
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Umfrage
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Arbeitsunfall: Was nun? - Ab zum Durchgangsarzt! (AUDIO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) manuskripte-arbeitsunfall.pdf (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) manuskripte-arbeitsunfall.pdf
Aktuelle Umfrage: Helene Fischer ist mit großem Vorsprung Deutschlands schönster Schlagerstar ...
Die TV-Sender reißen sich um sie, ihre Konzerte sind ausverkauft, dazu 10 Millionen verkaufte Tonträger - Helene Fischer ist unser Superstar. Und jetzt hat die Show-Gigantin noch einen Titel: "Deutschlands schönste Schlagersängerin". Das ergab eine Repräsentativ-Umfrage von TNS Emn
WDR-Sendung "Ihre Meinung": Mehr als die Hälfte der Deutschen hat Angst vor Einbruch und Taschendiebstahl ...
Sperrfrist: 10.05.2016 06:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. Repräsentative Umfrage: Bürger fühlen sich von der Politik nicht ausreichend geschützt 53 Prozent der Deutschen hat Sorge, Opfer eines Ta
Konjunkturumfrage 2016: Au-pair ist in Deutschland und in aller Welt gefragt (FOTO) ...
Obwohl Austauschprogramme wie Freiwilligenarbeit, Work and Travel und Auslandspraktika ebenfalls beliebt sind, steht Au-pair bei jungen Deutschen weiter hoch im Kurs. Nach Deutschland kamen 2015 rund 12.000 Au-pairs aus dem Ausland, das waren erneut 1.000 mehr als im Jahr zuvor. Von den i
Nur vier Prozent der Deutschen sind Smartphones wichtig ...
Stuttgart, 09. Mai 2016. Emotionale Werte wie Gesundheit, Familie und Kinder, Liebe und Partnerschaft – das sind die Dinge, die den Deutschen im Leben wichtig sind. Nicht einmal jedem zweiten Deutschen ist finanzieller Wohlstand wichtig und gänzlich abgeschlagen in der Werteskala sind gutes Ausse




