Tarifabschluss beim privaten Rundfunk
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Tarifabschluss beim privaten Rundfunk
Berlin, 12.11.2009 - Die Gewerkschaften DJV und ver.di haben sich mit dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 650 Beschäftigten bei den TPR-Mitgliedsunternehmen geeinigt. Danach erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 1. Dezember 2009 und zum 1. Oktober 2010 jeweils einmalig 200 Euro. Darüber hinaus werden die Gehälter zum 1. Januar 2011 um 1,5 Prozent erhöht. Der TPR will sich gegenüber seinen Mitgliedsunternehmen dafür stark machen, dass es nicht zu einer Verrechnung der linearen Gehaltserhöhung mit den Effektivgehältern kommt.
Außerdem wurde vereinbart, dass der Manteltarifvertrag in Kraft bleibt. Er kann von den Tarifvertragsparteien frühestens zum 31. Dezember 2011 gekündigt werden. Damit ist sicher gestellt, dass die allgemeinen Arbeitsbedingungen wie etwa die 38 Stunden-Woche weiterhin Geltung haben.
"Der Tarifabschluss trägt der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Radiosender Rechnung, die infolge der Krise zum Teil erhebliche Umsatzrückgänge zu verkraften haben", erklärte DJV-Verhandlungsführer Michael Klehm. Vor dem Hintergrund der immer stärkeren Verdichtung der Arbeitsabläufe in den Redaktionen des Privatfunks sei ein höherer Abschluss zwar wünschenswert gewesen, doch der Fortbestand des Manteltarifvertrags bedeute mehr soziale Sicherheit.
Der TPR vertritt mehrere landesweite private Radiosender und Redaktionen des evangelischen Kirchenfunks. Der letzte Tarifabschluss hatte eine Laufzeit von 16 Monaten und war zum 30. September 2009 ausgelaufen. Dem Tarifabschluss müssen die zuständigen Gremien der Gewerkschaften und des TPR noch bis 30. November zustimmen.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13 Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de
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Datum: 12.11.2009 - 13:06 Uhr
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