KfW startet neues Förderprogramm für Unternehmen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme
ID: 1356052
- Neues Förderangebot KfW-Energieeffizienzprogramm Abwärme -
gefördert durch das BMWi
- KfW unterstützt die BMWi-Offensive "Deutschland macht's
effizient" zur Steigerung der Energieeffizienz
Mit einem neuen Angebot zur Finanzierung von Investitionen in die
Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme in Unternehmen unterstützt die
KfW die Offensive des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi)
"Deutschland macht's effizient" zur Steigerung der Energieeffizienz
in Deutschland. Das neue Förderprogramm bietet gewerblichen
Unternehmen aller Größen und Branchen zinsverbilligte Kredite sowie
Tilgungszuschüsse.
Gefördert werden Investitionen in die Modernisierung, Erweiterung
oder den Neubau von Anlagen, wenn dadurch betriebliche Abwärme
vermieden oder bislang ungenutzte Abwärme effizient genutzt wird.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die
sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, unabhängig von ihrer
Umsatzgröße. Aus dem Programm können bis zu 100 % der förderfähigen
Investitionskosten finanziert werden. Für die innerbetriebliche
Vermeidung und Nutzung von Abwärme wird ein Tilgungszuschuss in Höhe
von bis zu 30 % gewährt. Bei der außerbetrieblichen Nutzung von
Abwärme beträgt der Zuschuss bis zu 40 %. Zusätzlich wird ein Bonus
für kleine und mittlere Unternehmen von 10 % gewährt.
Der maximale Kreditbetrag beträgt in der Regel 25 Millionen Euro,
die Kreditlaufzeit maximal 20 Jahre. Der Zinssatz liegt in der besten
Preisklasse derzeit bei 1,0% p. a. nominal und effektiv und kann bis
zu 20 Jahre festgeschrieben werden. Voraussetzung für die Förderung
ist die Vorlage eines von einem Sachverständigen erstellten
Abwärmekonzepts, das bei Antragstellung einzureichen ist.
Das für die inländische Förderung zuständige Vorstandmitglied der
KfW, Dr. Ingrid Hengster, sagte: "Wenn Deutschland seine Klimaziele
erreichen und die Energiewende erfolgreich vollenden will, muss der
Wärmebedarf deutlich gesenkt werden. Hierbei spielt die Industrie
eine zentrale Rolle, denn zwei Drittel ihres Energieverbrauchs
entfallen auf Prozesswärme, die vermieden oder effizient genutzt
werden könnte. Das KfW-Energieeffizienzprogramm Abwärme - gefördert
durch das BMWi - setzt mit außergewöhnlich attraktiven Konditionen
einen starken Anreiz für die Unternehmen, anfallende Abwärme zu
vermeiden oder produktiv zu nutzen."
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ots.de/qnUtk
http://ots.de/PAtcZ
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt,
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2016 - 12:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1356052
Anzahl Zeichen: 3059
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Finanzdienstleistung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KfW startet neues Förderprogramm für Unternehmen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
KfW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Teilnahme für junge Unternehmen und Start-ups ab Gründungsjahr 2021, auch für Unternehmensnachfolgen - Insgesamt 35.000 Euro Preisgeld - Preisverleihung am 4. November 2026 in Berlin Noch bis zum 1. Juli 2026 können sich Gründerinnen und Gründer für den diesjährigen KfW Award Grün
KfW Research: Finanzausblick der Kommunen pessimistisch - Sondervermögen mildert Investitionslücken ...
- 69 Prozent der Kommunen nennen eigene wirtschaftliche Situation ausreichend oder mangelhaft - Gut ein Fünftel der Kommunen nutzt das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität bereits in diesem Jahr - Mittel werden prioritär für Schulen und Straßen ausgegeben Die finanzielle La
KfW Research revidiert Wachstumsprognose für Deutschland erneut leicht nach unten ...
- Ökonomen der KfW erwarten für 2026 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent - Fiskalpaket der Bundesregierung dürfte im laufenden Jahr und vor allem 2027 für positiven Impuls sorgen - Inflationsprognose für dieses Jahr bei 3,1 Prozent Die deutsche Wirtschaft ist mit einem Wach
Weitere Mitteilungen von KfW
eco Verband fordert Standards für E-Rechnungen ...
- Technische Standardisierung des Formats allein ist nicht ausreichend - Weitere Geschäftsprozesse müssen einbezogen werden - Deutschland fällt bei E-Invoicing hinter anderen europäischen Ländern zurück Bei der elektronischen Rechnungsstellung (E-Invoicing) ist ein
Schnelle Liquidität für freiberufliche Fitnesstrainer ...
Das Geschäft mit der Fitness boomt. Deshalb wagen auch immer mehr Menschen den Schritt in die freiberufliche Tätigkeit als Fitnesstrainer. Hierbei sind die Aufgaben sehr vielseitig: Vom Erstellen der individuellen Ernährungs- und Trainingspläne für die Kunden, das Leiten von Fitnesskursen oder
Sind Banken bereit für "Blockchain"? / BearingPoint Institute-Studie: Finanzunternehmen müssen die Wichtigkeit von Blockchain erkennen und Geschäftsmodelle ändern, um wettbewerbsfähig z ...
Blockchain hat das Potenzial, die globalen Finanzmärkte fundamental zu verändern. Die Shared Ledger-Technologie, auf der auch die digitale Währung Bitcoin beruht, kann Geschäftsmodelle transformieren, Kontrahenten auf neuartige Weise verbinden und einen erheblichen Effizienzzuwachs erzielen.
HANNOVER Finanz zeigt sich renditestark und investiert kräftig ...
Der Eigenkapitalpartner sieht Beteiligungskapital als Schubkraft für Innovationskultur im Mittelstand - Wachstumsfinanzierungen nehmen zu -HANNOVER Finanz Gruppe verzeichnet erneut ein investitionsstarkes Jahr - Investitionsvolumen pro neuer Beteiligung ist gestiegen Auch 2015 blieb die Zahl




