Auch WHO/FAO-Fachgremium stellt fest: Krebsrisiko durch Glyphosat sehr unwahrscheinlich

Auch WHO/FAO-Fachgremium stellt fest: Krebsrisiko durch Glyphosat sehr unwahrscheinlich

ID: 1357157
(ots) - Auf seiner außerordentlichen Tagung vom 09. -
13. Mai in Genf ist das WHO/FAO-Fachgremium "Joint Meeting of
Pesticide Residues" (JMPR) zu dem Schluss gekommen, dass es
unwahrscheinlich ist, dass Glyphosat ernährungsbedingt ein
Krebsrisiko für den Menschen darstellt. Das JMPR ist ein gemeinsames
Fachgremium der WHO und der Ernährungsorganisation der Vereinten
Nationen (FAO).

Richard Garnett, Vorsitzender der Glyphosate Task Force (GTF),
sagt dazu: "Die GTF ist nicht überrascht, dass das JMPR in seiner
Überprüfung und abschließenden Bewertung erneut die früheren
Sicherheitsbewertungen von Glyphosat bestätigt, die bereits von
Behörden weltweit durchgeführt wurden. Diese haben einheitlich
ergeben, dass die sachgerechte Anwendung von Glyphosat kein
unvertretbares Risiko für Menschen, Tiere und die Umwelt darstellt."

In ihrer gestern veröffentlichten Zusammenfassung kommt das JMPR
zu dem Schluss, dass Glyphosat eine sehr geringe akute Toxizität
aufweist und dass die überwältigende Mehrheit der Studien keine
genotoxischen Effekte zeigt. Das Gremium kommt zu dem Ergebnis, dass
es sehr unwahrscheinlich ist, dass durch Glyphosat-Rückstände in der
Nahrung ein Krebsrisiko für den Menschen ausgeht.

Ursula Lüttmer-Ouazane, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft
Glyphosat (AGG)*, betont: "Wir sehen uns durch das Ergebnis erneut
bestätigt. Mit dieser gemeinschaftlichen Bewertung durch das WHO- und
FAO-Fachgremium ist ein weiteres Mal dem wiederholt eingeforderten
Vorsorgeprinzip Genüge geleistet worden. Aufgrund der positiven
Sicherheitsbewertungen der zuständigen Behörden sollte einer
Verlängerung der Zulassung von Glyphosat um weitere 15 Jahre fachlich
nichts im Wege stehen. Wir gehen davon aus, dass nunmehr die
zunehmend politisierten und teilweise unsachlichen Kampagnen ein Ende


finden. Glyphosat ist ein wertvoller Baustein einer modernen und
nachhaltigen Landwirtschaft."

Hinweis für Redakteure: Die WHO hatte 2015 nach der
Veröffentlichung des IARC-Berichts eine Expert Task Force
eingerichtet, um die unterschiedlichen Bewertungen von IARC und JMPR
zu ergründen. Diese Taskforce empfahl im August 2015, den Wirkstoff
Glyphosat fachlich neu zu bewerten. Dies erfolgte nunmehr in der
außerordentlichen Sitzung des JMPR im Mai 2016 (Ergebnisbericht des
JMPR unter http://bit.ly/1R3U8fM).



Pressekontakt:
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat* - www.glyphosat.de
arbeitsgemeinschaft@glyphosat.de

Ursula Lüttmer-Ouazane
High-Oleic Business Lead Europe
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Tel: +49 (0)211 3675-127
Fax: +49 (0)211 3675-471
Mobil: +49(0)172-267.05.62

Dr. Thoralf Küchler
thoralf.kuechler@monsanto.com
Corporate Engagement Lead Germany, Austria & Poland, Monsanto Agrar
Deutschland GmbH
Vogelsanger Weg 91 - 40470 Düsseldorf
T: +49 (0)33203 85.25.54
M:+49 (0)173 745.93.75

Koordinatorin AGG:
Renate Riedl
renate.riedl@mslgroup.com
MSL, Otto-Meßmer-Straße 1, 60314 Frankfurt
T: +49 (0) 69 / 66 12 456-8380; M: +49 (0) 172 / 90 19 493


*In der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat engagieren sich die Unternehmen
ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Dow
AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm
Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH.
Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat ist ein informeller Zusammenschluss
der Unternehmen und keine rechtlich selbstständige Einheit.

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