Studie: Kritischeöffentliche Infrastruktur in Deutschland ohne Kontrolle
ID: 1357602
Unternehmen in Deutschland sehen gravierende Lücken bei der
Leistungskontrolle von Energienetzen, Bahntrassen oder der
Wasserversorgung. Nur gut jedes fünfte Unternehmen hat ein
vollumfängliches Anlagen-Controlling implementiert (12 Prozent) bzw.
mit den strategischen Zielen abgestimmt (10 Prozent). Das zeigt die
Studie "Asset Management kritischer öffentlicher Infrastrukturen" von
CSC (NYSE: CSC), bei der 100 Führungskräfte in Deutschland befragt
wurden.
Die Chancen der digitalen Vernetzung kritischer Infrastrukturen
liegen auf der Hand. Die Konsum- und Investitionsgüterindustrie macht
vor, wie Produkte und Maschinen über den Datenaustausch tausender
Sensoren miteinander kommunizieren und Abläufe kosteneffizienter
gestaltet werden können. Schritte in diese Richtung gehen auch die
Betreiber kritischer öffentlicher Infrastrukturen - oft stehen sie
dabei aber erst am Anfang. Nur gut jeder Zweite sammelt
beispielsweise gezielt Daten über Wartung und Abnutzung (52 Prozent),
Störungen (53 Prozent) oder Unterhalts- und Betriebskosten (56
Prozent). Für eine optimierte Entscheidungsfindung und strategische
Gesamtplanung werden solche Schlüsseldaten jedoch selten systematisch
zusammengeführt. Nur jedes zehnte Unternehmen stützt sich aktuell auf
ein ausgereiftes Anlagen-Controlling, mit dem sich
Investitionseffizienz oder Anlagenperformance validieren lassen.
Gleichzeitig mangelt es für ein professionelles Anlagen-Management
an Weichenstellungen bei der Zuständigkeit. Die verantwortlichen
Anlagen-Manager werden für die Planung der Investitionen (52
Prozent), bei Fragen der Instandhaltung (51 Prozent) oder
regulatorischen Aufgaben (40 Prozent) bisher noch vergleichsweise
selten eingesetzt. Bei jeder zweiten Geschäftsleitung steht das
"Anlagen-Management" noch nicht einmal regelmäßig auf der
Tagesordnung.
"Die Betreiber kritischer Infrastrukturen sollten die Chancen
moderner Digitalisierungstechnik konsequenter nutzen", sagt Claus
Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland.
"Im Wettbewerb um den Betrieb öffentlicher Infrastrukturen fordert
der Kostendruck bei steigenden Nutzerzahlen und zunehmender
Nutzungsdauer neue Planungsparameter und -kompetenzen. Mit dem
Einsatz vernetzter IT-Komponenten lassen sich Anlagen mit Blick auf
Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit mit ganz neuer Präzision
steuern."
Über CSC
CSC (NYSE: CSC) begleitet Kunden auf ihrem Weg in die digitale
Transformation. Das Unternehmen bietet innovative
Next-Generation-IT-Dienstleistungen und -Lösungen sowie umfassende
Branchenexpertise, globale Reichweite, Technologie-Unabhängigkeit und
ein weitreichendes Partner-Netzwerk. CSC unterstützt führende
Organisationen aus der Privatwirtschaft sowie dem internationalen
öffentlichen Sektor auf der ganzen Welt. CSC gehört zu den
Fortune-500-Unternehmen und zählt als einer der besten "Corporate
Citizens". Weitere Informationen finden Sie auf der CSC-Website unter
www.csc.com/de und im CSC-Blog www.21stcenturyit.de.
Pressekontakt:
CSC
Doris Rupprecht
External Communications Central & Eastern Europe
Abraham-Lincoln-Park 1
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611.142.23780
E-Mail: drupprecht@csc.com
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Datum: 18.05.2016 - 08:47 Uhr
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