TIC begrüßt Deregulierungspläne für Uber & Co.
ID: 1359361
Deregulierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) istüberfällig / Travel Industry Club begrüßt entsprechende Pläne von cnetz / Reiseindustrie braucht dringend verlässliche Rahmenbedingungen für digitale Innovationen

(firmenpresse) - Frankfurt, 23. Mai 2016 - Als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie begrüßt der Travel Industry Club (TIC) die Pläne der digitalpolitischen Vereinigung der CDU, cnetz. Diese hat Ende April einen Beschluss zur Deregulierung des Personenbeförderungsgesetzes gefasst, der unter anderem den Wegfall fester Fahrpreise für Taxifahrten sowie der Taxi- und Mietwagenkonzessionen vorsieht und das Ende der Rückkehrpflicht für Mietwagenunternehmer fordert.
"Das deutsche Personenbeförderungsgesetz muss dringend reformiert werden", sagt TIC-President Dirk Bremer. In seiner aktuellen Form behindere das Gesetz nicht nur massiv innovative Geschäftsmodelle wie beispielsweise von Uber, sondern erschwere auch den gerade für die Reiseindustrie so wichtigen Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft und kundenfreundliche Mobilität.
Laut TIC trägt die angestrebte Deregulierung des PBefG der stetig wachsenden Relevanz der Sharing Economy Rechnung, steigert den Wettbewerb innerhalb der Mobilitätsbranche und bewirkt so deutlich positive Effekte im Sinne der Reisekunden.
Bremer: "Als Wirtschaftsclub unterstützen wir grundsätzlich jede Form von Deregulierung. Im Falle des Personenbeförderungsgesetzes ist eine Überarbeitung mehr als überfällig. Die heute geltenden Regeln stammen noch aus einer Ära, in der Digitalisierung und Disruption keine Rolle in unserer Wirtschaft gespielt haben. Doch das hat sich komplett verändert. Gerade als Reiseindustrie müssen wir uns dafür einsetzen, dass Deutschland bei der Digitalisierung der Mobilität im internationalen Vergleich nicht abgehängt wird."
Als eines der "letzten Reservate" bezeichnet TIC-Vorstandsmitglied Jörg Gerhardt das aktuell geltende Personenbeförderungsgesetz. Dies müsse aufgebrochen werden. "Die geltenden Regelwerke sind heute nicht mehr sinnvoll anwendbar", so Gerhardt. Sie dienten nur noch dazu, den Berufsstand der Taxifahrer vor dem Wettbewerb zu schützen. Gerhardt betont: "Die großen Ressentiments in einigen Teilen der Mobilitätsbranche sind meines Erachtens völlig unbegründet. Auch anderen Industrien, etwa der Musik- oder der Buchbranche, haben Digitalisierung, wachsender E-Commerce, neue Medien und die damit verbundenen Veränderungen weit weniger Schaden zugefügt, als zunächst von den Beteiligten befürchtet."
Um die Reiseindustrie als digitalen Innovationsträger weiter voranzutreiben, hat der Travel Industry Club bereits im März eine Agenda mit neun Thesen aufgestellt. Danach setzt sich der TIC innerhalb der Branche insbesondere ein für:
1.Verbesserung der digitalen Infrastruktur
2.Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Datenschutz und Dateninnovation
3.Verbindliche Geschäftsstandards für alle digitalen Angebote
4.Rechtssicherheit im globalen Datenverkehr
5.Effektiverer Schutz vor Cyber-Kriminalität
6.Mehr Anreize für die Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen
7.Förderung der Ausbildung 4.0
8.Flexiblere Arbeitsmodelle
9.Erleichterung bei der Einstellung außereuropäischer IT-Spezialisten
+++
Hintergrundinformation:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Mai 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer "Think Tank" der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
deregulierung
reiseindustrie
tic
pbefg
travel-industry-club
personenbef-derungsgesetz
digitalpolitische-vereinigung-cnetz
neun-thesen
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind.
c/o BALLCOM GmbH
Sabine Horn
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
sh(at)ballcom.de
06104 6698-15
www.travelindustryclub.de
Datum: 23.05.2016 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1359361
Anzahl Zeichen: 4787
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mareen Lipkow
Stadt:
Frankfurt am Main
Telefon: 069 9511997-13
Kategorie:
Urlaub & Reisen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 712 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"TIC begrüßt Deregulierungspläne für Uber & Co."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Travel Industry Club (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Viel Zeit bleibt etablierten Unternehmen der Travel Industry nicht mehr, um angesichts von Digitalisierung und Disruption auch weiterhin zu den Gewinnern zu zählen. Das wurde jetzt auf dem 4. Mobility Symposium in Frankfurt mehr als deutlich. Der von Travel Industry Club (TIC) und Deutsche Bahn ver
Jahreshauptversammlung: Travel Industry Club bestimmt neues Präsidium ...
Der Travel Industry Club (TIC) hat turnusgemäß sein Präsidium neu gewählt. Bei seiner Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder drei bisherige Vorstände in ihren Ämtern bestätigt: Dirk Bremer wird auch in den kommenden drei Jahren dem Wirtschaftsclub der deutschen Reiseindustrie als Präsid
Chapter München: Travel Industry Club und ERV stellen Digitalisierungsaktivitäten vor ...
Schauplatz der Veranstaltung war das Digital Lab der Munich Re in der ehemaligen Kultfabrik. Wo einst Münchens Nachtschwärmer zusammenkamen, steht heute eine von vielen Innovationsschmieden der Munich Re. Kleine Teams haben hier die Möglichkeit, in einem kreativen Umfeld neue Ideen zu entwickeln.
Weitere Mitteilungen von Travel Industry Club
Die "Kunstgeschwister" mischen das Upland auf ...
Willingen, Mai 2016 - Schon mal etwas von den "Kunstgeschwistern" gehört? Nein? Dann wird es aber Zeit. Willingen holt sie 2017 zum ersten Mal ins Upland. Die beiden Geschwister Mike und Timo Kucksdorf veranstalten seit geraumer Zeit ganz besondere Events. Hinter dem Namen "Kunst
Segeltörn auch für Rollstuhlfahrer ...
Es geht los mit dem Zweimaster Lutgerdina segeln wir von Enkhuizen aus südlich zu den gemütlichen Hafen Städtchen des Markermeeres, z.B. nach Hoorn, Edam oder Volendam oder es geht nordwärts in Richtung Wattenmeer zu den friesischen Inseln, Texel, Vlieland und Terschelling, mit der Möglichkeit,
SurviCamp bietet den Junggesellenabschied der anderen Art: Survival und Abenteuer pur ...
Wenn es darum geht, einen Junggesellenabschied bzw. eine Bachelor Party zu planen, ist die Liste der Ideen meist kurz: Strip Club oder Pub Crawl? Etwas mehr Abwechslung und ein unverbrauchtes Konzept bietet der Berliner Survival-Spezialist SurviCamp. Denn das Junggesellen-Survival-Camp ist nicht nur
Hotel St. Veit in Sexten – Das Berghotel im Hochpustertal ...
Die idyllische Unterkunft in Sexten in Südtirol – Hotel St. Veit Wer Idylle im Urlaub sucht, wird im Dörfchen Moos im Sextner Tal fündig. Das Hotel St. Veit ist umringt von den beeindruckenden Dolomiten und verspricht unglaubliche Panoramen. Die Gäste lassen die Seele bei einem wohltuenden




