Räumung des Flüchtlingscamps in Idomeni: Schutz der Kinder muss oberste Priorität haben!
ID: 1360169
auf, bei der Räumung des Flüchtlingscamps in Idomeni friedlich
vorzugehen und besonders Kinder während der Evakuierung zu schützen.
In den letzten vier Monaten hielten sich zwischen 9000 und 14000
Flüchtlinge und Migranten im Camp auf - etwa 40% von ihnen sind
Kinder.
"Die Verantwortlichen der Räumung müssen im besten Interesse der
Familien und Kinder handeln - was einfacher gesagt als getan ist,
wenn so viele Menschen gleichzeitig an einen anderen Ort gebracht
werden", sagt Amy Frost, Save the Children Teamleiterin für die
Flüchtlingskrise in Griechenland. "Viele der Kinder, besonders die
allein reisenden, haben schon genug Traumatisches erlebt, entweder in
ihrer Heimat, während der Flucht oder hier, wo sie seit Wochen in
einem Camp feststecken. Die Räumung muss vor allen Dingen im Sinne
der Kinder umsichtig gehandhabt werden, damit die Mädchen und Jungen
nicht noch weiter traumatisiert werden. Kinderschutz muss oberste
Priorität haben", so Frost.
Die Kinderrechtsorganisation ist besorgt über fehlende
Versorgungsleistungen, besonders für allein reisende Kinder, denn
auch in den neuen, offiziellen Camps sind die Bedingungen kritisch:
Es gibt nur wenige Toiletten- und Waschräume, geschweige denn Schutz-
und Spielräume für Kinder und Jugendliche oder Unterkünfte für allein
reisende Kinder.
Hintergrundinformation:
- Save the Children hat Mutter-Kind-Bereiche eingerichtet und
verteilt Lebensmittel und Kindersachen.
- Gemeinsam mit Arsis hat Save the Children einen Schutz- und
Spielraum aufgebaut, in dem Kinder, besonders die allein reisenden,
spielen können und professionell betreut werden.
Für Interviews mit Save the Children-Mitarbeitern in Idomeni,
wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle - Anna Blässer
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 - 490
Mail: presse@savethechildren.de
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Datum: 24.05.2016 - 12:51 Uhr
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