Rheinische Post: Kommentar /
Maßlose Ärzte
= Von Antje Höning
ID: 1360433
putscht Frank Montgomery nicht aus dem Präsidentenamt. Das ist eine
gute Nachricht. Montgomery hat durchaus hart um die Honorierung für
Privatbehandlungen gefochten. Doch der frühere Chef der
Ärztegewerkschaft Marburger Bund weiß eben auch, dass man den Bogen
nicht überspannen darf. Und genau das tut ein Teil der Ärzte, der mit
maßlosen Forderungen private Krankenversicherung und staatliche
Beihilfe unter Druck setzt. Gewiss: Die meisten Ärzte machen
engagiert ihre Arbeit, Überstunden sind, gerade in vielen
Hausarzt-Praxen, an der Tagesordnung. Doch ein Teil der Ärzte, vor
allem der Funktionäre unter ihnen, hat sich schon öfter durch Gier
ausgezeichnet. Das zeigen auch die Affären bei der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung um die üppige Bezahlung des Ex-Chefs, weshalb
Gesundheitsminister Hermann Gröhe bereits mit dem Staatskommissar
drohen musste. "Ich kann Sie nicht alle zu Millionären machen", hatte
Ministerin Ulla Schmidt einst den Ärzten zugerufen. Der Satz gilt
heute, in schrumpfender Gesellschaft, mehr denn je.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.05.2016 - 20:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1360433
Anzahl Zeichen: 1318
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Maßlose Ärzte
= Von Antje Höning"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Weser-Kurier: Silke Loodenüber Mobilität auf dem Lande ...
Die Ideen für eine Neuorganisation des Nahverkehrs auf dem Lande liegen auf dem Tisch. Jetzt kommt es darauf an, sie umzusetzen. Dabei ist die Digitalisierung eine echte Chance. Ob Bürgerbus, Anrufsammeltaxi oder private Mitfahrgelegenheit, das Internet ist Fahrplanauskunft und Verbindungselem
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Weltnothilfe-Gipfel Armselig, aber notwendig Carsten Heil ...
Es gibt immer wieder Meldungen darüber, dass Feuerwehrleute als Brandstifter erwischt worden sind. Deshalb kommt jedoch niemand auf die Idee, Feuerwehren abzuschaffen. Beim sehr armselig verlaufenden Weltnothilfe-Gipfel der UNO in Istanbul wollten sich die Brandstifter lieber gar nicht erst erwi
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neuauswertung des Pflege-TÜV Defizite bleiben Carolin Nieder-Entgelmeier ...
Minimaler Ertrag bei maximalem Aufwand. So lässt sich der Nutzen des als Pflege-TÜV bekannten Notensystems beschreiben, das seit 2009 das Leben von Altenpflegern erschwert und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in dem Glauben lässt, dass ein Großteil der 24.000 deutschen Altenheime und P
Schwäbische Zeitung: Europäisches Versagen - Leitartikel zu Idomeni ...
Etwas zynisch formuliert, könnte man den zur Floskel gewordenen Gorbatschow-Satz zitieren: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." Die Flüchtlinge von Idomeni waren in der Tat zu spät dran, um noch vom Europa der offenen Grenzen zu profitieren. Jetzt ist ihre Lage misslich: Den




