Lebensmittel aus dem Internet: Verbraucher zweifeln an Frische
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Bereichen, wie Kleidung oder Elektronik beherrscht. So kaufen 40
Prozent der Bevölkerung häufig Mode und Schuhe online und 30 Prozent
bestellen Medien und Technik im Internet. Nach einer aktuellen Studie
des Marktforschungsinstituts Ipsos geben jedoch nur 6 Prozent der
Deutschen an, "häufig" Lebensmittel im Internet einzukaufen. Immerhin
jeder fünfte bezeichnet sich als "seltenen Käufer" (22%), jeder
vierte (24%) hat noch nie Lebensmittel online bestellt, könnte es
sich aber vorstellen und für fast jeden zweiten Befragten (48%) kommt
diese Art des Lebensmitteleinkaufs überhaupt nicht in Frage.
Frische und Versandkosten als KO-Krtierien
Eine wesentliche Barriere beim Lebensmitteleinkauf im Internet
stellt der Frischeaspekt dar. Fast 9 von 10 Verbrauchern (88%)
bemängeln, dass sie die Frische der Ware nicht selbst überprüfen
können, 79 Prozent befürchten, die Produkte werden nicht durchgängig
gekühlt, 71 Prozent vermissen bei der Online-Bestellung die
Wahrnehmung der Produkte mit allen Sinnen. So überrascht es nicht,
dass es vor allem haltbare Lebensmittel, wie Süßwaren & Snacks oder
Konserven (je 39%), Nudel und Reis (38%) sind, die die Konsumenten im
Internet kaufen würden, während Backwaren (15%), Tiefkühlprodukte
(13%) und Obst und Gemüse (9%) ganz hinten rangieren. Doch auch der
Preis spielt eine Rolle: drei Viertel (73%) der Deutschen fürchten
hohe Versandkosten oder Mindestbestellwerte und kaufen aus diesem
Grund ihre Lebensmittel lieber im Geschäft.
Pluspunkte des Lebensmittel-Onlinekaufs: bequemer Zugang und
Verfügbarkeit
Von den Befragten, die Lebensmittel schon online eingekauft haben,
wird vor allem der bequeme Einkauf (36%), die Verfügbarkeit von
Produkten, die im Einzelhandel schwer erhältlich sind (34%), sowie
die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten (27%) geschätzt.
Methodensteckbrief:
Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos
Observer zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für
Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und
Kommunikation Hamburg-Wandsbek.
Methode: Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die
das Internet nutzt
Stichprobe: n=1.100
Feldzeit: 01.04. - 04.04.2016
Über Ipsos:
Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und
Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller
verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen
und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei
orientieren wir uns an den "4S": Security, Simplicity, Speed und
Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben
wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen
unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends,
testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung
von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in
87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir
über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und
Berlin. We are GAME CHANGERS.
Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek
Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den
Bereichen Werbe-, Verlags- und Medienwirtschaft, sowie seit 2006 in
dem Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung
(FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des
FAMS-Ausbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von sechs
Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.
Pressekontakt:
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Gudrun Witt
Sachsenstr. 6
20097 Hamburg
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Datum: 25.05.2016 - 12:20 Uhr
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