Preisgericht kürt Gewinner des Architektenwettbewerbs

Preisgericht kürt Gewinner des Architektenwettbewerbs

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Preisgericht kürt Gewinner des Architektenwettbewerbs

Architektenwettbewerb der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover: Beitrag von Kaspar Kraemer Architekten BDA gewinnt



(pressrelations) - miteinander verbundene Gebäude sollen künftig den Sitz der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Laatzen bilden: Neben dem bisherigen Beratungsgebäude in der Langen Weihe sind eine siebengeschossige Hauptverwaltung und ein zweigeschossiger Bau mit Speisesaal und Sitzungsräumen geplant. Mit diesem Entwurf hat der Kölner Architekt Kaspar Kraemer das zehnköpfige Preisgericht im Wettbewerb um die geplante neue Hauptverwaltung überzeugt.

Die neue Hauptverwaltung bildet im Westen das Rückrat der entstehenden Gebäudegruppe. Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 34.000 Quadratmetern erstreckt sich der Kompaktbau von der Langen Weihe bis zur Bundesstraße 443; der Bruttorauminhalt wird mit 126.540 Kubikmetern geplant. Über einen Vorplatz gelangen Mitarbeiter und Besucher in die verglaste, zweigeschossige Eingangshalle. Auf diesem gläsernen Sockel lagern drei Doppelgeschosse mit funktionalen Arbeitsplätzen für 1.116 Beschäftigte, die räumlich auf 18 Basismodule verteilt sind. "Herz und Lunge" dieser Module bilden drei in die Fassade eingeschnittene Bürogärten.

Südlich trennt ein Lärmschutzwall die neue Hauptverwaltung von der Bundesstraße 443. Dort werden die Fenster mit Schall- und Prallschutzscheiben abgeschirmt, sodass die Büros auch beim Öffnen der Fenster lärmgeschützt sind. Bauphysikalisch optimierte Fassaden- und Bauelemente und die Nutzung von Erdwärme sorgen für einen minimalen Energie- und Ressourcenverbrauch. Die kompakte Bauweise soll zudem Wärmeverluste über die Gebäudehülle möglichst gering halten.

Der Architektenwettbewerb wurde im April europaweit ausgeschrieben. Hierfür wurde ein Neubau mittleren Standards vorgegeben, der das bestehende Beratungsgebäude in den Entwurf einbezieht. Das neue Gebäude soll zudem energetisch und schallschutztechnisch wirtschaftlich zu erstellen und zu betreiben sein. Mehr als 200 renommierte Architektenbüros bewarben sich für das mit fast 67 Millionen Euro veranschlagte Projekt. Davon konnten 30 Architektenbüros ihre Entwürfe einreichen: 21 waren ausgelost und neun gesetzt. Unter Leitung des Architekten Professor Michael Schumacher wählte jetzt das Preisgericht aus den 27 eingereichten Beiträgen den Entwurf des Kölner Architekten Kaspar Kraemer aus. Der Genehmigungsantrag für den Bau der neuen Hauptverwaltung mit dem angrenzenden Speisesaal soll im Sommer nächsten Jahres bei der Aufsichtsbehörde, dem niedersächsischen Sozialministerium, eingereicht werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2014/2015 vorgesehen.



Für einen Neubau der Hauptverwaltung sprach sich der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im September vergangenen Jahres aus. Grundlage war ein Gutachten des unabhängigen Instituts für Bauforschung (IFB) in Hannover, das die Kosten für eine Modernisierung des jetzigen Gebäudes und alternativ für einen Neubau analysierte und verglich. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass ein auf die künftige Beschäftigtenzahl und den Flächenbedarf ausgerichteter kleinerer Neubau kostengünstiger ausfällt als die erforderliche Sanierung des technisch veralteten und inzwischen erheblich überdimensionierten alten Gebäudes.

Die jetzige Hauptverwaltung entstand 1971 auf dem Reißbrett. In dem ursprünglich für mehr als 2.000 Arbeitsplätze geplanten Gebäude sind derzeit noch rund 1.300 Beschäftigte untergebracht. Die geringe Ausnutzung der Bürofläche kritisiert der Bundesrechnungshof bereits seit geraumer Zeit.

Südlich trennt ein Lärmschutzwall die neue Hauptverwaltung von der Bundesstraße 443. Dort werden die Fenster mit Schall- und Prallschutzscheiben abgeschirmt, sodass die Büros auch beim Öffnen der Fenster lärmgeschützt sind. Bauphysikalisch optimierte Fassaden- und Bauelemente und die Nutzung von Erdwärme sorgen für einen minimalen Energie- und Ressourcenverbrauch. Die kompakte Bauweise soll zudem Wärmeverluste über die Gebäudehülle möglichst gering halten.

Der Architektenwettbewerb wurde im April europaweit ausgeschrieben. Hierfür wurde ein Neubau mittleren Standards vorgegeben, der das bestehende Beratungsgebäude in den Entwurf einbezieht. Das neue Gebäude soll zudem energetisch und schallschutztechnisch wirtschaftlich zu erstellen und zu betreiben sein. Mehr als 200 renommierte Architektenbüros bewarben sich für das mit fast 67 Millionen Euro veranschlagte Projekt. Davon konnten 30 Architektenbüros ihre Entwürfe einreichen: 21 waren ausgelost und neun gesetzt. Unter Leitung des Architekten Professor Michael Schumacher wählte jetzt das Preisgericht aus den 27 eingereichten Beiträgen den Entwurf des Kölner Architekten Kaspar Kraemer aus. Der Genehmigungsantrag für den Bau der neuen Hauptverwaltung mit dem angrenzenden Speisesaal soll im Sommer nächsten Jahres bei der Aufsichtsbehörde, dem niedersächsischen Sozialministerium, eingereicht werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2014/2015 vorgesehen.

Für einen Neubau der Hauptverwaltung sprach sich der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im September vergangenen Jahres aus. Grundlage war ein Gutachten des unabhängigen Instituts für Bauforschung (IFB) in Hannover, das die Kosten für eine Modernisierung des jetzigen Gebäudes und alternativ für einen Neubau analysierte und verglich. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass ein auf die künftige Beschäftigtenzahl und den Flächenbedarf ausgerichteter kleinerer Neubau kostengünstiger ausfällt als die erforderliche Sanierung des technisch veralteten und inzwischen erheblich überdimensionierten alten Gebäudes.

Die jetzige Hauptverwaltung entstand 1971 auf dem Reißbrett. In dem ursprünglich für mehr als 2.000 Arbeitsplätze geplanten Gebäude sind derzeit noch rund 1.300 Beschäftigte untergebracht. Die geringe Ausnutzung der Bürofläche kritisiert der Bundesrechnungshof bereits seit geraumer Zeit.


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Lange Weihe 2, 30880 Laatzen
www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de
Autorin: Gabriele Wallbaum

Pressesprecher
Wolf-Dieter Burde
Telefon 0511 8292634 oder 0170 3323510
Fax 0511 8292635
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Datum: 13.11.2009 - 20:07 Uhr
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