Grabrechner sorgt für Transparenz / Bisher keine Möglichkeit des Preisvergleichs

Grabrechner sorgt für Transparenz / Bisher keine Möglichkeit des Preisvergleichs

ID: 1361877
(ots) - Für viele Kunden ist es noch immer nahezu unmöglich,
die genauen Kosten eines Grabes zu vergleichen. Gleichzeitig steigen
die Grabgebühren oftmals im zweistelligen Bereich. Manche Gemeinden
verlangen mittlerweile bis zu 2.000 EUR für ein Urnenwahlgrab. Die
Deutsche Friedhofsgesellschaft hat nun den ersten Grabrechner in
Deutschland gestartet, mit dem man im Internet die Grabkosten Gräber
vergleichen kann.

Erst letzte Woche hatte das Institut für kommunale
Haushaltswirtschaft mitgeteilt, dass bereits heute rund 30 Prozent
der bestehenden Friedhofsflächen nicht mehr benötigt werden. In 10
bis 12 Jahren werden es nach Einschätzung des Instituts bereits 50
Prozent sein. Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer der Deutschen
Friedhofsgesellschaft, ergänzt: "Kommunen dürfen dauerhaft weder
Gewinne noch Verluste durch ihre Gebühren machen. Deshalb werden die
Friedhofsgebühren weiter steigen.

Die Deutsche Friedhofsgesellschaft bietet bereits heute eine
Vielzahl von Gräbern an, die auch Menschen mit geringerem Budget
ansprechen. "Nachdem wir immer häufiger auf hohe Kosten angesprochen
wurden, wollen wir Transparenz bei den Friedhöfen herstellen, die wir
selbst betreiben", sagte Könsgen. Dazu hat die Deutsche
Friedhofsgesellschaft einen Grabrechner im Internet eingerechnet.

Unter www.grabrechner.de können Interessierte ab sofort
verschiedene Kriterien zur Grabart filtern und erhalten dann die
detaillierten Ergebnisse mit Auflistung der genauen Kosten. Könsgen:
"Das funktioniert in etwa wie bei einem Hotelvergleichsportal". Als
günstigstes Grab wird mit 200 EUR das anonyme Rasengrab aufgeführt.
Die teuerste Grabform schlägt beim exklusiven Kolumbarium Portajom
laut Grabrechner mit 9.450 EUR zu Buche. "Bei den 200 Euro müssen wir
immer dazu sagen, dass es sich nicht um jährliche Kosten handelt,


sondern um die Gesamtsumme für die gesamte Liegezeit", so Könsgen.

Man könne sich zudem vorstellen in Zukunft auch solche Friedhöfe
im Grabrechner aufzulisten, die nicht von der Deutschen
Friedhofsgesellschaft betrieben werden.



Pressekontakt:
Wilhelm Brandt
Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH, Am Brünnchen 3, 53227 Bonn
E-Mail: presse@deutschefriedhofsgesellschaft.de
Telefon: +49 69 15629624

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Datum: 30.05.2016 - 08:45 Uhr
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