1 Jahr Mietpreisbremse: Mieten in Berlin steigen um bis zu 17 Prozent
ID: 1362570
teurer als vor Einführung der Mietpreisbremse / immowelt.de, eines
der führenden Immobilienportale, hat die Mieten vor der
Gesetzesänderung mit den aktuellen Mieten in Berlin verglichen: Nur
in Hohenschönhausen sind die Preise leicht gesunken - in allen
anderen untersuchten Stadtteilen sind sie gestiegen / Größter Anstieg
mit 17 Prozent in Friedrichshain und Hellersdorf / Teuerster
Stadtteil ist Berlin-Mitte mit 13 Euro pro Quadratmeter
Berlin hat als erstes Bundesland am 1. Juni 2015 die
Mietpreisbremse eingeführt. Rund ein Jahr später liegen die
Kaltmieten bei 9,50 Euro pro Quadratmeter (Median) und damit 6
Prozent über den Preisen vor der Einführung. Das zeigt eine Analyse
von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Untersucht
wurden die Angebotspreise von 20.000 Objekten, die jeweils zwischen
Januar und Mai 2015 bzw. 2016 auf immowelt.de eingestellt waren. Zum
Vergleich: Zwischen Januar 2015 und Januar 2016 ist die Inflation
bundesweit um etwa 0,5 Prozent gestiegen. "Ob die Mieten in Berlin
ohne das neue Gesetz noch stärker angestiegen wären, ist nicht zu
belegen. Fest steht aber: Wohnen in Berlin wird noch teurer und
günstiger Wohnraum ist knapp", erklärt Immowelt-CEO Carsten
Schlabritz.
Mieten in Friedrichshain und Hellersdorf 17 Prozent gestiegen
Besonders in den Berliner Stadtteilen Friedrichshain und
Hellersdorf gingen die Preise in die Höhe (jeweils +17 Prozent). In
Hellersdorf liegen die Mieten aktuell bei 7,60 Euro pro Quadratmeter
und sind damit im Vergleich zu anderen Stadtteilen noch immer
günstig. Friedrichshain hingegen erreicht mit 12,50 Euro das gleiche
Preisniveau wie Prenzlauer Berg. Dort sind die Mieten um 15 Prozent
gestiegen. Auch in Weißensee (+13 Prozent), Treptow (+12 Prozent) und
Charlottenburg (+10 Prozent) lag der Anstieg im zweistelligen
Bereich. Nur in einem Stadtteil sind die Mieten tatsächlich gesunken.
In Hohenschönhausen lag die Miete 2015 im Median bei 7,90 Euro pro
Quadratmeter, aktuell bei 7,70 Euro und somit 3 Prozent niedriger. In
Schöneberg blieben die Mieten stabil bei 10,10 Euro.
Teuerster Stadtteil: 13 Euro in Berlin-Mitte
Teuerster Stadtteil ist Berlin-Mitte mit 13 Euro. Im Vergleich zum
Vorjahr stiegen die Mieten im Zentrum Berlins um 8 Prozent.
Günstigster Stadtteil ist Marzahn mit 7,30 Euro. Doch auch hier
kletterten die Preise trotz Mietpreisbremse um 6 Prozent.
Seit dem 1. Juni 2015 können die Länder für Gebiete mit
angespanntem Wohnungsmarkt die Mietpreisbremse verhängen. Bei
Wiedervermietung von Bestandsimmobilien darf die Miete höchstens auf
das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich 10 Prozent
angehoben werden. Allerdings gibt es Ausnahmen: Neubauten sowie
umfassend sanierte Wohnungen sind vom Gesetz nicht betroffen.
Außerdem gilt der Bestandsschutz: Kein Vermieter muss die Miete
senken - auch nicht, wenn er die Wohnung neu vermietet.
Berechnungsgrundlage
Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise (Nettokaltmieten bei
Neuvermietung) waren 20.000 auf immowelt.de inserierte Angebote.
Enthalten sind Neu- und Bestandsbauten, sanierte und nicht sanierte
Objekte. Die Preise geben jeweils den Median der zwischen Januar und
Mai 2015 sowie Januar und 15. Mai 2016 angebotenen Mietwohnungen und
-häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.
Weitere Informationen zur Mietpreisbremse finden Sie unter
ratgeber.immowelt.de/mietpreisbremse.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in
unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.
Über immowelt.de:
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden
Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien.
Immowelt.de wird von der Nürnberger Immowelt Group betrieben, zu der
auch die Immonet GmbH mit deren Immobilienportal immonet.de gehört.
Immowelt.de und immonet.de haben gemeinsam eine Reichweite von über
43 Millionen Visits* monatlich. Zum Portfolio der Group gehören auch
die Portale bauen.de, Umzugsauktion.de und ferienwohnung.com. Zweites
Hauptgeschäftsfeld ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die
Immobilienbranche.
* gemeinsame Visits von immowelt.de und immonet.de (Google
Analytics / Adobe Analytics; Stand: Januar 2016)
Pressekontakt:
Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-462
Claudia Franke
+49 (0)911/520 25-861
presse@immowelt.de
www.twitter.com/immowelt
www.facebook.com/immowelt
plus.google.com/+immowelt
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.05.2016 - 10:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1362570
Anzahl Zeichen: 5189
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Nürnberg
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"1 Jahr Mietpreisbremse: Mieten in Berlin steigen um bis zu 17 Prozent"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Immowelt AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
immowelt hat untersucht, wie praxistauglich die Lösungen der Parteien für bezahlbare Mieten sind: - Problem: Angebotsmieten sind in den vergangenen 10 Jahren rasant gestiegen - teils Verdopplung der Preise - Neubau durch Steueranreize: Union will Wohnraumoffensive fortführen - bislang geringe A
Hauskauf in der Großstadt: Der Wunsch wächst, die Preise steigen - in München kostet ein Eigenheim fast 1,3 Mio. Euro ...
Ein Jahresvergleich von immowelt über die Angebotspreise von Häusern in den 14 größten deutschen Städte zeigt: - Teurer Traum: Nach einem Plus von 10 Prozent kostet in München ein Haus im Median bereits 1,29 Millionen Euro - der unangefochtene Spitzenplatz - Größte Preissprünge während d
Gewinnbringende Impulse aus der Praxis: immowelt gründet neues Advisory Board aus Branchenexperten ...
- Noch näher an den Bedürfnissen der Immobilienprofis: immowelt führt Advisory Board aus Branchenexperten ein - Näher am Markt: 5-köpfiges Gremium aus renommierten Fachleuten gibt direktes Feedback aus der Branche - Austausch auf Augenhöhe: 3-mal pro Jahr liefert das neue Advisory Board wert
Weitere Mitteilungen von Immowelt AG
SPS in HfS Autonomics Premier League der 20 Top-Unternehmen weltweit aufgenommen / 'Intelligent Automation wird Prozesse dauerhaft verändern' ...
Swiss Post Solutions als einziger BPO-Dienstleister ausgezeichnet Swiss Post Solutions (SPS) ist soeben als einziger Business Process Outsourcing-Dienstleister in die HfS Autonomics Premier League 2016 aufgenommen worden. Mit der Aufnahme in die Liste werden die 20 Top-Unternehmen weltweit a
Sturm, Hagel, Blitzeinschlag: richtig versichert bei Unwetter ...
Hausratversicherung: Überspannungsschäden ohne Selbstbeteiligung einschließen / Wohngebäudeversicherung: ausreichende Versicherungssumme wählen / Kfz-Versicherung: Teilkasko zahlt auch bei Sturmschäden Aktuell ziehen wieder kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen du
SC Lötters macht Frauennetzwerk xxcellence.net bekannt ...
xxcellence.net steht für das größte Netzwerk von Managerinnen und Akademikerinnen mit über 3.000 Mitgliedern allein in Deutschland. Um die Mitglieder weltweit leichter zu vernetzen, die geplante Personalvermittlung und Dienstleisterbörse zu professionalisieren, steht der nächste Wachstumsschri
Horváth & Partners stärkt Vertriebs-Beratungssparte ...
Die auf Unternehmenssteuerung spezialisierte Managementberatung Horváth & Partners baut ihr Leistungsangebot zur Optimierung der Vertriebsfunktion für Vertriebsmanager weiter aus. Mit der Leitung des entsprechenden Beratungssegmentes wurde der aus den eigenen Reihen kommende Vertriebsexperte T




