Zero Outage Conference Berlin: Digitalisierung braucht einheitlichen Industriestandard für Qualität
ID: 1363308
Berlin / 150 Topmanager diskutieren technische Risiken der
Digitalisierung / Null-Fehler-Strategien für vernetzte, digitale
Gesellschaft
Wenn Apps nicht funktionieren, das Smartphone streikt oder das
Onlinebanking ausfällt, kostete dies bisher "nur" Geld und
Reputation. In einer komplett vernetzten Gesellschaft, in der
Maschinen miteinander kommunizieren und alles auf Software basiert,
können Fehler und Ausfälle verheerende Folgen haben. Deshalb gehört
diese Aufgabe grundlegend zu einer Digitalen Strategie: Was müssen
wir tun, um den unterbrechungsfreien Betrieb der Informationstechnik
für Wirtschaft und Gesellschaft zu sichern?
150 Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft
treffen sich am 9. Juni 2016 zur weltweit ersten Zero Outage
Conference im Motorwerk Berlin (http://zoc.t-systems.de). Auf
Initiative von T-Systems, der Geschäftskundensparte der Deutschen
Telekom, diskutieren Experten unterschiedlicher Branchen, welche
technologischen Risiken in einer vernetzten digitalen Wirtschaft
bestehen und wie Unternehmen mit einer Null-Fehler-Strategie
geschäfts- und lebenskritische Ausfälle ihrer IT verhindern.
Auf der Zero Outage Conference stellt der ehemalige Admiral der US
Navy, James Alexander "Sandy" Winnefeld jr., vor, was Unternehmen vom
fehlerfreien Betrieb von Druckwasserreaktoren in der US Navy lernen
können. Die von den kleinen Atomreaktoren produzierte Energie setzt
die US Navy zum Beispiel für den Antrieb von Flugzeugträgern ein. Das
seit 60 Jahren fehlerfrei laufende Programm ist für Sandy Winnefeld
der Goldstandard für Hochleistungsorganisationen.
Einen Blick auf die Bedeutung von Containerhäfen für die gesamte
Wirtschaft wirft Wolfram Müller, CIO von EUROGATE. Der
Containerterminalbetreiber managt elf Häfen, in denen 2015 insgesamt
rund 14,6 Millionen Container umgeschlagen wurden. Containerhäfen
seien in Deutschland die Hauptschlagader der Wirtschaft. Fehler
wirkten sich auf die gesamte Wirtschaft aus, so dass es schnell zum
Flächenbrand kommen könne, sagt Müller: "Ohne IT kann EUROGATE keine
Container umschlagen", sagt Müller. "Zero Outage ist für uns ein must
have!"
Für den Geschäftsführer und Urheber des Nullfehler-Programms bei
T-Systems, Dr. Ferri Abolhassan, "ist Informationstechnik ein Shop,
der 24/7 geöffnet hat und wie Wasser und Strom immer laufen muss."
Ohne diese Qualität gäbe es keine Innovation und ohne Innovation
keine Digitalisierung. "Wir haben den digitalen Break Even erreicht",
so Abolhassan. "Jetzt packen Unternehmen Sachen an, die technologisch
bisher undenkbar oder hochriskant waren." Deshalb fordert Abolhassan
einen einheitlichen Industriestandard für Qualität: "Durch
Digitalisierung wird alles mit allem vernetzt. Unternehmen arbeiten
mehr denn je industrieübergreifend zusammen. Immer mehr
Schnittstellen, immer mehr Reibungspunkte. Das kann nur
funktionieren, wenn es einen gemeinsamen Qualitätsstandard gibt und
nicht jeder seine eigene Suppe kocht."
Weitere Teilnehmer der Zero Outage Konferenz:
- Reinhard Clemens, Vorstand Deutsche Telekom und CEO T-Systems
- Volkhard Bregulla, Geschäftsführer Hewlett Packard GmbH
- Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung IBM
Deutschland
- Dr. August Hanning, Staatssekretär BMI a. D., Präsident BND a.
D.
- Dr. med. Jan Steffen Jürgensen, Leitung Klinisches Qualitäts-
und Risikomanagement, Charité Berlin
Hinweis für die Presse: Unmittelbar vor der Konferenz findet um
10:00 Uhr am Veranstaltungsort ein Pressegespräch mit James Alexander
"Sandy" Winnefeld jr. und Dr. Ferri Abolhassan statt. Um Anmeldung
wird gebeten.
Weitere Informationen und Anmeldung unter http://zoc.t-systems.de
Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden
sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen
Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten
Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der
Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen
Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes
Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und
Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern
vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im
Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2
Milliarden Euro, davon wurde rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands
erwirtschaftet.
Über T-Systems
Als einer der weltweit führenden ICT-Dienstleister bietet
T-Systems integrierte Lösungen für Geschäftskunden. Grundlage sind
globale Angebote für Festnetz- und Mobilfunk, hochsichere
Rechenzentren, ein einzigartiges Cloud-Ökosystem aus standardisierten
Plattformen und weitweiten Partnerschaften sowie höchste Sicherheit -
auf Kundenwunsch nach strengem deutschem Datenschutz. Mit Standorten
in über 20 Ländern, 46.000 Mitarbeitern und einem externen Umsatz von
7,1 Milliarden Euro (2015) ist T-Systems Partner für die digitale
Transformation. Das Portfolio bietet neben klassischer ICT Wege in
die Cloud, bedarfsgerechte Infrastruktur, Plattformen und Software
aus der Cloud sowie Innovationsprojekte rund um Zukunftsfelder wie
Big Data, Internet der Dinge, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation
(M2M) oder Industrie 4.0.
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Datum: 01.06.2016 - 10:41 Uhr
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