Politisches Schauspiel statt faktenbasierte Entscheidungen
ID: 1365329
Treffen des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette einen
Vorschlag zur Verlängerung der bestehenden Zulassung von Glyphosat
für einen Zeitraum von 18 Monaten bis Ende 2017 eingebracht. Die
Kommission wollte mit diesem Kompromissvorschlag ein plötzliches
Auslaufen der Wirkstoffzulassung Ende Juni verhindern. Doch der
Vorschlag fand nicht die Unterstützung einer notwendigen Zahl von
Mitgliedstaaten.
Das abrupte Auslaufen der Zulassung von Glyphosat hätte sehr
ernste Folgen für Landwirte in ganz Europa. Sie sind auf den
Wirkstoff als zuverlässiges und effektives Mittel zur
Unkrautkontrolle und damit zur Sicherung ihrer Erträge angewiesen.
"Die Unentschlossenheit der Mitgliedstaaten und die Tatsache, dass
überhaupt eine Verlängerung der bestehenden Zulassung notwendig
geworden ist, stellt eine äußerst bedauerliche Situation dar. Das ist
die traurige Bestätigung, wie sehr der Zulassungsprozess zu einem
politischen Schauspiel verkommen ist", so Ursula Lüttmer-Ouazane,
Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG)*.
Die umfassenden wissenschaftlichen Bewertungen durch die
zuständigen EU-Behörden haben klar gezeigt, dass bei
bestimmungsgemäßer Nutzung von Glyphosat keine unvertretbaren Risiken
für die Gesundheit und die Umwelt erkennbar sind. Daher wäre eine
Erneuerung der Wirkstoffgenehmigung für 15 Jahre ohne Wenn und Aber
gerechtfertigt gewesen. Der letzte Woche von der europäischen
Chemikalienagentur ECHA veröffentlichte erste Vorschlag zur Bewertung
des Wirkstoffes bestätigt die positive Sicherheitsbewertung der
anderen EU-Zulassungsbehörden. In dem Vorschlag wird empfohlen, den
Wirkstoff nicht als krebserregend einzustufen.
Der Versuch, die bestehende Zulassung von Glyphosat zu verlängern
statt über eine Re-Registrierung des Wirkstoffes für 15 Jahre
abzustimmen, ist jedenfalls ein höchst unerfreulicher Präzedenzfall
in der EU-Wirkstoffzulassung. Es macht einmal mehr deutlich, dass
einige Mitgliedstaaten sich nicht mehr von Fakten leiten lassen und
von den Grundprinzipien eines wissenschaftlich basierten
Zulassungsprozesses abweichen. Auf diese bedauerliche Situation hatte
auch EU-Kommissar Vytenis Andriukaitus bei einer Pressekonferenz
letzte Woche mit Sorge hingewiesen.
* In der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat engagieren sich die
Unternehmen ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co.
KG, Dow AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH,
Nufarm Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH. Die Arbeitsgemeinschaft
Glyphosat ist ein informeller Zusammenschluss der Unternehmen und
keine rechtlich selbstständige Einheit.
Pressekontakt:
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat* - www.glyphosat.de
arbeitsgemeinschaft@glyphosat.de
Ursula Lüttmer-Ouazane
Geschäftsführerin
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Tel: +49 (0)211 3675-127
Fax: +49 (0)211 3675-471
Mobil: +49(0)172-267.05.62
Dr. Thoralf Küchler
thoralf.kuechler@monsanto.com
Corporate Engagement Lead Germany, Austria & Poland, Monsanto Agrar
Deutschland GmbH
Tel: +49 (0)33203 85.25.54
Mobil:+49 (0)173 745.93.75
Koordinatorin AGG:
Renate Riedl
renate.riedl@mslgroup.com
MSL, Otto-Meßmer-Straße 1, 60314 Frankfurt
T: +49 (0) 69 / 66 12 456-8380; M: +49 (0) 172 / 90 19 493
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2016 - 15:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1365329
Anzahl Zeichen: 3751
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Nahrung- und Genussmittel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 354 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Politisches Schauspiel statt faktenbasierte Entscheidungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) hat zusammen mit der Glyphosate Task Force ihren Webauftritt mit neuen Elementen sowie einem neuen und funktionalerem Layout neu gestaltet. Auch die englischen, französischen und spanischen Versionen erscheinen im neuen Gewand. Die Webseite bietet Informat
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: "Fakten statt Ideologie" ...
- Gesundheitliche Sicherheit von Glyphosat bei sachgerechter Anwendung bestätigt - Unabhängige Experten befürworten Einsatz - Baustein für umweltschonende und produktive Landwirtschaft Frankfurt, 04. Dezember 2014 - Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) hat die gestrige Veranstaltung ve
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: Risikobewertung des Herbizids Glyphosat veröffentlicht ...
Zu Beginn des Jahres 2014 legten die zuständigen deutschen Behörden ihre Sicherheitsbewertung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor. Der umfassende Bewertungsbericht ist eine vollständige Risikobewertung von Glyphosat und wurde k
Weitere Mitteilungen von Arbeitsgemeinschaft Glyphosat
Grillen, chillen und dabei auch mal fleischlos genießen ...
Außen knackig, innen saftig präsentiert sich in diesem Sommer eine besondere Extrawurst auf deutschen Grills: Hochland "Vegetarische Käse Würstchen". Der leckere Käse in Bratwurst-Form bringt Abwechslung auf den Grill und ist eine tolle, fleischlose Alternative zu Grillsteaks und klas
Chia Samen Test: Über 21 Chia-Samen im Überblick ...
Die Firma Chris Moligan Internet Marketing, Phuket, Thailand, bietet mit der Chia-Samen Testseite und Vergleichsseite Chia-Samen-Test einen raschen Überblick über Chia-Samen (Salvia Hispanica) und Chia-Samen Produkte im deutschsprachigen Raum. Große und kleine Chia-Samen Hersteller, Händler und
Fleischfrei Grillen / Garden Gourmet bringt vegetarischen Grillmix auf den Markt (FOTO) ...
Deutsche grillen wie die Weltmeister! Laut einer aktuellen Befragung lieben 80 Prozent der Deutschen das gemütliche Zusammensitzen bei lauer Luft und einem leckeren Barbecue. Dabei muss nicht immer Fleisch auf den Rost kommen: Passend zur Grillsaison bringt Garden Gourmet jetzt eine fleischf
WWF veröffentlicht aktualisierten Fischratgeber / Mit Hering und Sprotte werden regionale Fische empfohlen; Blauflossenthun, Schnapper und Granatbarsch gehören nicht auf den Teller ...
Welchen Fisch kann ich mit gutem Gewissen essen? Diese Frage beantwortet der heute veröffentlichte Fischratgeber des WWF, der Verbrauchern mittels Ampelsystem wertvolle Orientierung an der Fischtheke bietet. "Hering und Sprotte aus der Nord- und Ostsee sind eine gute Wahl. Diese Bestä




