BVR: Britische Entscheidung zum Austritt aus der EU widerspricht der wirtschaftlichen Vernunft - EU muss Skepsis der Bürger endlich ernst nehmen und Subsidiarität stärken
ID: 1372746
Raiffeisenbanken (BVR) bedauert das Votum der britischen Bürger für
einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union
(EU). "Der EU-Austritt widerspricht der wirtschaftlichen Vernunft; er
dürfte vor allem für die britischen Bürger langfristig mit
erheblichen Nachteilen verbunden sein", so Uwe Fröhlich, Präsident
des BVR. Mit dem Vereinigten Königreich gehe den EU-Mitgliedsstaaten
zudem ein Partner verloren, der sich ähnlich wie Deutschland für eine
freiheitliche Wirtschaftsordnung eingesetzt habe, was oft zu besseren
Entscheidungen der Gemeinschaft beigetragen habe. Aufgabe der
britischen Regierung und der EU-Kommission sei es nun, einen klaren
Fahrplan für den Brexit zu erarbeiten, damit Unternehmen und Bürger
Planungssicherheit erhielten. Dadurch könnten die negativen
Auswirkungen auf die Konjunktur im Vereinigten Königreich, aber auch
in Deutschland und den anderen EU-Mitgliedsstaaten vermindert werden.
Klar sei aber auch, dass nicht der alte Rechtsstatus nun auf
Assoziierungsgrundlage hergestellt werden könne. Hier müsse gelten:
"Members only".
"Die europäischen Bürger lehnen die übertriebene Verlagerung von
Kompetenzen nach Brüssel ab. Hierzu gehört auch der schleichende
Ausbau der Transferunion. Deshalb sollte die europäische Politik die
Bedenken der Bürger endlich ernst nehmen und einen Kurswechsel
einschlagen. Die EU braucht eine Generalüberholung, die das
Verhältnis zwischen nationalen und europäischen Zuständigkeiten und
die finanziellen Verpflichtungen der einzelnen Länder neu regelt.
Brüssel muss das Prinzip der Subsidiarität streng befolgen, eine
Zentralisierung darf nur dort stattfinden, wo sie zwingend notwendig
ist. Mit dem Verzicht auf die von der Europäischen Kommission
vorgeschlagene Vergemeinschaftung der Einlagensicherung EDIS könnte
die europäische Politik ein positives Signal für eine Neuorientierung
zur Stärkung der nationalen Verantwortung setzen", erklärt Fröhlich.
Pressekontakt:
Bundesverband der
Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR
Pressesprecherin:
Melanie Schmergal
Schellingstraße 4
10785 Berlin
Telefon: (030) 20 21-13 00
Telefax: (030) 20 21-19 05
Internet: www.bvr.de
E-Mail: presse@bvr.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.06.2016 - 09:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1372746
Anzahl Zeichen: 2556
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Banken
Diese Pressemitteilung wurde bisher 291 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BVR: Britische Entscheidung zum Austritt aus der EU widerspricht der wirtschaftlichen Vernunft - EU muss Skepsis der Bürger endlich ernst nehmen und Subsidiarität stärken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Kolak: Ergebnis unterstreicht Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe - Reform der Sicherungseinrichtung erfolgreich abgeschlossen - Zukunft gestalten - finanzielle Bildung und technologische Innovation als Handlungsfelder Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken hat sich
Genossenschaftsbanken stärken ihre Regionen mit über 150 Millionen Euro ...
Ob Sportverein, Schule, Kindergarten oder gemeinnützige Initiativen: Die rund 650 Genossenschaftsbanken in Deutschland engagieren sich Jahr für Jahr für das Leben vor Ort - nah an den Menschen und ihren Belangen. Ein Ausdruck dessen ist auch ihr hohes gesellschaftliches Engagement. Zum Internatio
Wohnimmobilienmarkt 2026: Preise steigen wieder - Eigentum bleibt vielerorts schwer erreichbar ...
Die Preise für selbstgenutzte Wohnimmobilien setzen ihren Aufwärtstrend fort. In seiner aktuellen Immobilienstudie rechnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) für das Gesamtjahr 2026 mit einem moderaten Preisanstieg um rund drei Prozent. Zugleich bleibt der Wohn
Weitere Mitteilungen von BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
SafetyPay will E-Commerce immer mehr für Kunden ohne Bankkonto oder Kreditkarte öffnen ...
SafetyPay (www.safetypay.com), eine globale Echtzeit-Bezahllösung, konnte mit seinem erfolgreichen Konzept der Barzahlung beim Online-Kauf, wovon ein großes Bevölkerungssegment profitiert, ein bedeutendes Wachstum verzeichnen. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Bartransaktionen über Mini
Chubb setzt Jeremy Miles an die Spitze des europäischen Geschäfts mit vermögenden Privatkunden ...
Chubb hat heute bekannt gegeben, dass Jeremy Miles, Head of Distribution für Großbritannien und Irland, neu die Funktion des Senior Vice President, Personal Risk Services, Europa, übernehmen wird. Logo - http://photos.prnewswire.com/prnh/20160121/324916LOGO In dieser Funktion wird Jerem
Life TIP III: OLG Frankfurt a.M. verurteilt Credit Suisse (Deutschland) AG zu Schadensersatz ...
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 01.06.2016 - 23 U 28/15 - die Credit Suisse (Deutschland) AG wegen fehlerhafter Anlageberatung zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von rund 804.000 Euro verurteilt. Dem Kläger, der ein Versicherungsprodukt zur späteren Kredittilgun
Gros: Wichtige Initiative für mittelstandsfreundliche Finanzierung / Bericht im Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments verabschiedet ...
Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen Forderungen aus dem Europäischen Parlament, die kreditbasierte Mittelstandsfinanzierung zu erleichtern. So setzt sich der Ausschuss für Wirtschaft und Währung dafür ein, dass die Vergabe von Bankdarlehen an kleine und mittlere Unt




