Schauspielerin Jessica Schwarzüber Nackt-Szenen: "Den Tag des Drehs fand ich definitiv am schrecklichsten"
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zugeguckt" / "Ich bin ein Frischluft-Junkie" / Vorliebe für
Low-Budget-Produktionen: "Ich wollte keine populären Filme drehen" /
"Das deutsche Filmsystem ist derzeit total einseitig" / Statt
"Tatort"-Kommissarin lieber "Rolle einer Mörderin"
Für die Schauspielerin Jessica Schwarz sind Nackt-Szenen eine
große Herausforderung. "Den Tag des Drehs fand ich definitiv am
schrecklichsten", gestand Schwarz im Interview mit DB MOBIL (Ausgabe
07/2016) kurz vor dem Kino-Start ihres neuen Films "Stadtlandliebe".
Die 39-Jährige spielt in der Komödie eine gestresste Chirurgin, die
ihren Freund zum Umzug von Berlin in ein Dorf in Brandenburg
überredet - und in einer Szene für ihren Freund im Kuhstall strippt.
"In solchen Momenten sage ich mir: 'Jessi, hab' einfach Spaß!'
Lustigerweise standen - wie die Dorfbewohner im Film - die Besitzer
dieser Scheune wirklich da und haben durch die Ritzen zugeguckt."
In der Realität wäre für Schwarz ein Leben auf dem Land keine
Option. "Ich habe diese Sehnsucht nicht", sagte sie. "Vielleicht
liegt es daran, dass ich selbst aus einem kleinen Ort komme. Was mir
dort fehlte, war die Möglichkeit, andere unterhalten zu können."
Dennoch verbringt die gebürtige Hessin möglichst viel Zeit in der
freien Natur. "Mich zieht es, seit ich in Wien lebe, vor allem in die
Berge." Und auch in der Stadt hält sie sich gern unter freiem Himmel
auf. "Im Sommer lege ich am liebsten die Matratze zum Schlafen auf
die Terrasse", erzählte Schwarz. "Ich bin ein Frischluft-Junkie."
Eigentlich bevorzugt Schwarz Low-Budget-Filme. "Ich hätte so viele
populäre Filme drehen können, Komödien, Fernseh-Zweiteiler, aber ich
wollte nicht", sagte Schwarz im DB MOBIL-Interview. "Ich habe mir
instinktiv immer lieber die kleinen, harten Filme gesucht, damit ich
ernst genommen werde." Die künstlerisch wertvollen Filme mache sie
heute immer noch gern, sehe das aber nicht mehr so verbissen wie
früher. "Es geht auch gar nicht anders. Das deutsche Filmsystem ist
derzeit einfach total einseitig - im Kino gibt es fast nur noch
Komödien, im Fernsehen Krimis."
Die Schauspielerin sprach im DB MOBIL-Interview auch über künftige
Projekte. Die Frage, ob sie schon das Angebot bekommen habe,
"Tatort"-Kommissarin zu werden, verneinte sie ohne Bedauern. "Dafür
gab es bisher noch kein Angebot. Ehrlich gesagt, würde mich die Rolle
einer Mörderin auch viel mehr reizen."
Pressekontakt:
Joachim Haack, PR/Kommunikation "Wirtschaft"
und Corporate Editors c/o PubliKom
Tel +49 (0) 40 / 39 92 72-0
E-Mail: jhaack@publikom.com
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Datum: 24.06.2016 - 09:25 Uhr
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