Neue REC Studie: Mit Solarenergie die COP21 Vorgaben erreichen
Solarenergie kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den globalen Temperaturanstieg in den Griff zu bekommen.
Solar-Zubau kann fossile Brennstoffe kompensieren
Besonders deutlich belegt die Studie die in vielen Ländern bestehende Diskrepanz zwischen dem Bekenntnis zu erneuerbaren Energien und der erforderlichen Reduktion von Emissionen. Die deutsche Strombranche muss ihren CO2-Ausstoß bis 2025 um 1,152 Gt reduzieren (dies entspricht dem Ausstoß von rund 50 Millionen Autos), um ihren Anteil daran zu leisten, die Erderwärmung unter 1,5 °C zu halten. Dafür muss Deutschland nahezu komplett aus der Stromerzeugung mit Kohlekraft - die immer noch mit fast 45 Prozent im Energiemix vertreten ist - aussteigen. Um die Kohlekraft zu ersetzen und um den Atomausstieg weiter voranzutreiben, müsste der jährliche Solar-Zubau bei durchschnittlich 8 GW über den aktuellen Prognosen liegen.
Kohlekraft ist in allen von REC untersuchten Ländern ein Kernproblem. Indien, trotz eines geringeren Stromverbrauchs pro Kopf, ist mit einem Kohleanteil von 73 Prozent im Strommix weltweit viertgrößter CO2-Produzent. Das Schwellenland benötigt bis 2025 eine zusätzliche Solarleistung von 374 GW über den aktuellen Prognosen um die Klimaziele zu erfüllen. Die Niederlande sind mit einem Anteil von nur 0,4 Prozent am globalen CO2-Ausstoß im Umweltranking des 2015 Environmental Performance Index auf Platz fünf innerhalb von Europa. Grund für die schlechte Platzierung ist die erhöhte Nutzung von Kohle. Die REC-Studie kalkuliert, dass der Ausbau von Solar- und Windenergie mit einer zusätzlichen Solarleistung von 14 GW die Stromgewinnung durch Kohlekraft bis 2023 vollständig ablösen kann.
In den USA werden weitere PV-Kapazitäten von rund 790 GW benötigt, um die Lücke zwischen Klimazielen und CO2-Ausstoß bis 2025 zu schließen - viermal so viel wie aktuelle Prognosen voraussagen. Für den weltweit fünftgrößten CO2-Produzenten Japan, zeigen die REC-Berechnungen, dass zusätzliche Solarleistungen von 250 GW bis zum Jahr 2025 benötigt werden, mehr als das Dreifache der aktuellen Prognosen.
Steve O'Neil, CEO von REC, stellt fest: "Die Ergebnisse unserer Berechnungen öffnen uns ganz klar die Augen. Vergleicht man aktuelle Emissions-Prognosen mit dem erforderlichen Niveau um die Erderwärmung unter 1,5 °C zu halten - muss die Welt 144 Gt an CO2-Emissionen bis 2025 einsparen. Da ein Drittel der energiebedingten, weltweiten Emissionen aus der Stromerzeugung stammt, sind wir überzeugt, dass die Solarenergie einen wesentlichen Beitrag leisten kann, Emissionen zu reduzieren und einem globalen Temperaturanstieg entgegenzuwirken. Und je früher die Welt den Ausbau der Solarinstallationen vorantreibt, desto weniger Kapazitäten werden am Ende benötigt."Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Basierend auf einer 20-jährigen Erfahrung, ist REC heute eine führende europäische Marke für Solarmodule. Mit der integrierten Fertigung von Polysilizium zu Wafern, Zellen, Modulen sowie mit schlüsselfertigen Lösungen trägt REC dazu bei, den weltweit wachsenden Strombedarf zu decken. REC wurde 1996 gegründet und ist ein Bluestar Elkem-Unternehmen mit Hauptsitz in Norwegen sowie operativen Geschäftssitz in Singapur. Mit 2.000 Mitarbeitern weltweit hat REC im Geschäftsjahr 2015 eine Kapazität an Solarmodulen von 1,3 GW aufgebaut und einen Umsatz von 755 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Mehr über REC auf www.recgroup.com/de.
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Datum: 27.06.2016 - 15:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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Energie & Umwelt
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