Mai 2016: 1,3 % mehr Erwerbstätige im Vorjahresvergleich

Mai 2016: 1,3 % mehr Erwerbstätige im Vorjahresvergleich

ID: 1374829
(ots) -

Sperrfrist: 30.06.2016 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Im Mai 2016 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 43,5 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl
der Erwerbstätigen kräftig um 563 000 Personen oder 1,3 %. Erwerbslos
waren im Mai 2016 rund 1,8 Millionen Personen, 109 000 weniger als
ein Jahr zuvor.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung erhöhte
sich die Zahl der Erwerbstätigen im Mai 2016 im Vergleich zum
Vormonat April auch infolge der auslaufenden Frühjahrsbelebung um 139
000 Personen oder 0,3 %. Der Anstieg gegenüber April war damit höher
als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (+ 126 000 Personen).
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der
üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die
Erwerbstätigenzahl im Mai 2016 gegenüber dem Vormonat um 46 000
Personen oder 0,1 % zu.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der
Erwerbslosen im Mai 2016 bei 1,78 Millionen Personen. Im Vergleich
zum Vorjahresmonat nahm sie um 5,8 % oder 109 000 Personen ab.
Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse, betrug die Zahl der
Erwerbslosen 1,81 Millionen Personen und lag damit um rund 9 000
Personen unter dem Ergebnis des Vormonats. Die bereinigte
Erwerbslosenquote betrug im Mai 2016 4,2 %.

Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der
Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu
Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den
Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale)
beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu
Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können


unter der Tabellennummer 13231-0001 (Monate) abgerufen werden.

Methodische Hinweise:

Die Stichprobe des Mikrozensus und der darin integrierten
Arbeitskräfteerhebung wurde zum Berichtsmonat Januar 2016 auf eine
neue Auswahlgrundlage umgestellt, die jetzt auf den Ergebnissen des
Zensus 2011 basiert. Durch den Umstieg kann die zeitliche
Vergleichbarkeit mit Ergebnissen des Mikrozensus aus früheren Jahren
eingeschränkt sein. Nähere Untersuchungen zu möglichen Effekten des
Wechsels auf die neue Auswahlgrundlage sind erst nach dem Vorliegen
weiterer Ergebnisse möglich.

Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus
der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind
auf die unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden
Statistiken zurückzuführen. Nähere Hinweise zu den Hintergründen der
Ergebnisunterschiede zwischen Arbeitskräfteerhebung und
Erwerbstätigenrechnung finden Sie in den Erläuterungen zur Statistik
unter www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft &
Umwelt --> Arbeitsmarkt --> Methoden --> Erläuterungen zur Statistik
--> Abweichungen zwischen Erwerbstätigenrechnung und Mikrozensus bei
der Zahl der Erwerbstätigen.

Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbstatuskonzept
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die
ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der
registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der
Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch
veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden
im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der
Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte geben:

für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung: Ulf-Karsten Keil,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 26 33,

für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung: Andreas Grau, Telefon:
+49 (0) 611 / 75 21 24, www.destatis.de/kontakt



Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

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