Wasserpreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil
· Mehrheit der Wasserversorgungsunternehmen im Bundesgebiet verzichtet auf Preisänderung
· VEA: Gebührenvergleich ist nur eingeschränkt möglich
Der VEA untersuchte für den Preisvergleich die Wasserpreise von 82 deutschen Städten. „Im Vergleich zum Vorjahr bleiben die Wasserpreise stabil. Der in unserer Erhebung festgestellte Preisanstieg fällt gering aus“, sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. So haben im vergangenen Jahr 13 Unternehmen ihre Preise angehoben. „Dieses Jahr erhöhten zwar 21 Wasserversorger ihre Preise, größtenteils aber nur in sehr geringem Maße.“ Den stärksten Preisanstieg verzeichnete der VEA mit 19,4 Prozent in Fürth, gefolgt von den Kommunalbetrieben Ingolstadt mit einer Erhöhung von 13,7 Prozent. Die Kunden der Stadtwerke Bochum müssen künftig 5,2 Prozent mehr zahlen.
Am meisten gesunken sind die Preise bei den Stadtwerken Eschwege (-6,4 Prozent), den Stadtwerken Jena (-4 Prozent) und der WVV Würzburg (-4 Prozent). Die Studie des VEA ergab darüber hinaus, dass ein Gebührenvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem Abwassergebühren sind schwer bewertbar, weil Grundstücksflächen unter Umständen uneinheitlich berechnet werden. „Wegen der unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen ist die Einbeziehung der Abwassergebühren bzw. –preise nur bedingt aussagefähig“, erklärt Stuke.
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Datum: 21.07.2016 - 14:29 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Energie & Umwelt
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