Händlern mit ungenauer Zielgruppendefinition und Absatzplanung drohen Umsatzeinbußen
BPI Mittelstand Handel 2016: Fachbereichsstudie Marketing im Handel
Knapp 30% der Handelsunternehmen weist Probleme mit der Umsetzung der Zielgruppendefinition und Absatzplanung auf. Damit ist dieser Teilprozess im Bereich Marketing der am schlechtesten bewertete.
Die Unternehmen sollten sich dringend mit der Verbesserung dieses umsatzrelevanten Prozesses beschäftigen. Werden Zielgruppendefinition und Absatzplanung vernachlässigt, passen die Produkte weniger genau zu den anvisierten Zielgruppen. Damit erschwert sich auch eine genaue Prognose, da Marketing-Instrumente weniger gut greifen und die Analyse von Konkurrenz und Kundenverhalten ins Leere laufen. Starke Umsatzeinbußen können die Folge sein.
Auch insgesamt schneidet das Marketing im Vergleich zu den anderen untersuchten Bereichen im Handel mit 64,2 BPI-Punkten von 100 möglichen am zweitschlechtesten ab. Dabei gelingt dem Großhandel die Vermarktung seiner Angebote zum Teil deutlich schlechter als dem Einzelhandel.
Die Fachbereichsstudie Marketing im Handel fasst für Fachbereichsverantwortliche zusammen, welche Business-Prozesse in ihrer Branche unzureichend umgesetzt sind und welche ungenügend durch IT unterstützt werden. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier...
Marketing im Großhandel schwächster Teilbereich
Der Bereich Marketing im Handel verliert im Vergleich zum Vorjahr einen Indexpunkt und erreicht damit 64,2 BPI-Punkte -das wäre in Schulnoten ausgedrückt ein ?befriedigend?. Der Großhandel musste dabei einen größeren Rückgang in Höhe von 1,8 Punkten hinnehmen, während der Einzelhandel ein marginales Plus von 0,1 Punkten erzielt. Über alle Bereiche gesehen, stellt das Marketing im Großhandel den schwächsten Prozess dar.
An der repräsentativen Studie BPI Mittelstand Handel 2016 beteiligten sich über 230 mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Befragt wurden in erster Linie Geschäftsführer und Fachbereichsleiter. Der BPI wird unterstützt von marcom source, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rödl & Partner, dem FIR an der RWTH Aachen, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft sowie weiteren Partnern aus der ITK-Branche.
Die techconsult GmbH, gegründet 1992, zählt zu den etablierten Analystenhäusern in Zentraleuropa. Der Schwerpunkt der Strategieberatung liegt in der Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK). Durch jahrelange Standard- und Individual-Untersuchungen verfügt techconsult über einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Informationsbestand, sowohl hinsichtlich der Kontinuität als auch der Informationstiefe, und ist somit ein wichtiger Beratungspartner der CXOs sowie der IT-Industrie, wenn es um Produktinnovation, Marketingstrategie und Absatzentwicklung geht.
Die techconsult GmbH wird vom geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Peter Burghardt am Standort Kassel mit einer Niederlassung in München geleitet und ist Teil der Heise Gruppe.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die techconsult GmbH, gegründet 1992, zählt zu den etablierten Analystenhäusern in Zentraleuropa. Der Schwerpunkt der Strategieberatung liegt in der Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK). Durch jahrelange Standard- und Individual-Untersuchungen verfügt techconsult über einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Informationsbestand, sowohl hinsichtlich der Kontinuität als auch der Informationstiefe, und ist somit ein wichtiger Beratungspartner der CXOs sowie der IT-Industrie, wenn es um Produktinnovation, Marketingstrategie und Absatzentwicklung geht.
Die techconsult GmbH wird vom geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Peter Burghardt am Standort Kassel mit einer Niederlassung in München geleitet und ist Teil der Heise Gruppe.
Datum: 28.07.2016 - 13:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1384518
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Kassel
Kategorie:
Finanzwesen
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