Stuttgarter Nachrichten: Krankschreibungen
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wenn die Zahl der Beschäftigten eine Rekordmarke erreicht, ist so
verwunderlich nicht. Die wachsende Zahl der Krankschreibungen
aufgrund psychischer Erkrankungen deutet jedenfalls nicht direkt auf
steigende Fallzahlen hin. Das Thema ist nämlich zum Glück aus der
Tabuzone heraus. Die Hemmschwelle, eigene psychische Probleme als
Krankheit anzuerkennen und damit zum Arzt zu gehen, ist gesunken. Das
ist eine gute Entwicklung. Jetzt muss ohne Vorbehalte ergründet
werden, welchen Anteil die Verhältnisse am Arbeitsplatz an Depression
oder Burn-out haben. Das nämlich ist alles andere als klar.
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Datum: 03.08.2016 - 18:52 Uhr
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