Ein Tag für alle Bienen- und Honigfreunde in Berlin / Deutscher Imkerbund informiert beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung
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- 60.000 Bienen. Ein Teil davon zieht am kommenden Wochenende ins
Bundespresseamt (BPA) in einen Schaukasten ein, das genauso wie das
Bundeskanzleramt und die Bundesministerien zum 18. Mal am 27./28.
August für interessierte Bürgerinnen und Bürger seine Türen öffnet.
Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Ein Tag
für alle". Von jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr kann man den
Regierungsalltag näher kennenlernen, sich bei Experten zu
verschiedensten Themen informieren und das vielfältige
Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder nutzen.
Der Deutsche Imkerbund e. V. (D.I.B.), größter europäischer
Bienenzuchtverband mit derzeit ca. 105.000 Mitgliedern, beteiligt
sich zum fünften Mal am Aktionswochenende in Berlin.
D.I.B.-Geschäftsführerin Barbara Löwer: "Das Interesse für die Bienen
in der Bevölkerung ist erfreulicherweise seit zehn Jahren ungebrochen
hoch und es gibt bundesweit mehr Imkerinnen und Imker. In den
Großstädten wachsen die Zahlen überdurchschnittlich. Dadurch haben
wir mittlerweile die Situation, dass die Bienendichte dort sehr hoch
ist und z. B. die Gefahr der Ansteckung bei Bienenkrankheiten steigt.
Auch ist die Akzeptanz der Nachbarn nicht selbstverständlich, wenn
Bienen in unmittelbarer Nähe auf dem Balkon gehalten werden.
Deshalb ist unsere klare Botschaft in den kommenden Tagen in
Berlin: Es muss nicht jeder Imker werden, um etwas Gutes für Bienen
zu tun. Vielmehr sollte jeder sein nahes Umfeld genau betrachten und
schauen, ob vielfältige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten für Blüten
besuchende Insekten vorhanden sind oder wie man diese verbessern
kann."
Wie das ganz einfach geht, beantwortet am D.I.B.-Infostand im
Innenhof des Presse- und Informationsamtes u. a. Dr. Benedikt
Polaczek, Vorsitzender des Imkerverbandes Berlin e. V. Für die
Besucherinnen und Besucher gibt es eine Reihe an
Informationsmaterial, z. B. welche Pflanzen im Garten oder auf dem
Balkon sich besonders als Bienenfutter eignen. Gerade im Spätsommer
finden die Insekten nicht genügend Nahrung. Dann ist ein reichliches
Pollen- und Nektarangebot aber besonders wichtig, damit das
Bienenvolk gestärkt in den Winter gehen kann.
Die Besucher können aber auch ins lebende Bienenvolk schauen, denn
dazu hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit.
Und welches tolle Produkt die Insekten neben der so wichtigen
Bestäubungsleistung produzieren, das kann jeder, der möchte,
schmecken. Zum Probieren gibt es einen Waldhonig aus Bayern und einen
typischen Stadthonig aus Berlin.
Zur Vermarktung ihrer regionalen Produkte nutzen die Mitglieder
des D.I.B. die verbandseigene Marke "Echter Deutscher Honig". Das
Imker-Honigglas mit dem grünen Kreuz ist seit 91 Jahren auf dem
Lebensmittelmarkt und damit eine der ältesten eingetragenen
Warenzeichen, das die Mehrheit der Verbraucher als geprüfte
Premiumqualität kennt.
"Leider können wir nur 20 Prozent des Inlandsbedarfes abdecken",
so Löwer. "Wir möchten die Besucher informieren, worin sich
regionaler Honig vom Imker gegenüber Auslandsware beim Discounter
unterscheidet. Aber auch eine Botschaft ist uns wichtig: Honig lässt
sich importieren, die Bestäubungsleistung nicht."
Weitere Infos zur Imkerei und Echten Deutschen Honig unter:
www.deutscherimkerbund.de
Pressekontakt:
Petra Friedrich, Tel. 0228/9329218 o. 0163/2732547, E-Mail:
dib.presse@t-online.de
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Datum: 23.08.2016 - 08:00 Uhr
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Wachtberg
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