NOZ: Tierschutzbund droht mit Ausstieg bei "Initiative Tierwohl"

NOZ: Tierschutzbund droht mit Ausstieg bei "Initiative Tierwohl"

ID: 1392192
(ots) - Tierschutzbund droht mit Ausstieg bei
"Initiative Tierwohl"

Verbandspräsident Schröder warnt vor Verbraucherbetrug - Kritik an
Tierschutzkriterien

Osnabrück. Der Deutsche Tierschutzbund droht, die Mitarbeit in der
der sogenannten Initiative Tierwohl von Handel, Produzenten und
Landwirtschaft aufzukündigen und warnt vor Verbraucherbetrug. Im
Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte
Verbandspräsident Thomas Schröder: "Wir sind mit der Entwicklung der
Initiative unzufrieden."

Hintergrund des Ärgers ist die Frage, wie es in der kommenden
Vertragsperiode ab 2018 mit der Initiative weiter gehen soll, bei der
Hunderte Bauern für bessere Haltungsbedingungen im Stall Extrageld
vom Handel bekommen. Anforderungen an die Tierhalter werden derzeit
erarbeitet, sind nach Ansicht von Schröder aber "viel zu schwach".
Würden jene so umgesetzt, "dann kann man nicht von mehr Tierwohl
reden. Dann stehen wir vermutlich vor dem größten Verbraucher- und
Tierschutzbetrug, den es in Deutschland je gegeben hat." Nach
jetzigem Planungsstand orientiere sich die Initiative viel zu sehr an
gesetzlichen Mindeststandards und gehe kaum darüber hinaus. "Das ist
aus Tierschutzsicht nahezu unterirdisch", so Schröder.

Er wirft den Beteiligten unter anderem vor, allein die Zahl der
landwirtschaftlichen Betriebe im Blick zu haben, nicht aber die
eigentliche Frage des Tierwohls. "Die Beteiligten wollen möglichst
viele Schweine im System haben, da zählt nur Quantität, nicht
Qualität." Der Tierschutzbund gehört dem Beraterausschuss der
Initiative an.

Ende Juni war bekannt geworden, dass die 2015 gestartete
Initiative verlängert wird. Der Handel stellt für die Zeit ab 2018
insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die finanzielle
Ausstattung soll nach damaligen Angaben 4800 Schweinehaltern die


Teilnahme an der Initiative ermöglichen. Viele waren nach dem Start
zunächst auf der Warteliste gelandet, weil das Geld nicht ausreichte.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2016 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1392192
Anzahl Zeichen: 2363

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: Tierschutzbund droht mit Ausstieg bei "Initiative Tierwohl""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mehr Steuern für Reiche, weniger für alle Anderen: Was die Linke mit der Steuer vorhat / Linke legt eigenes Steuerkonzept vor - Reichinnek: Regierung macht "Politik für reiche Kumpels" ...
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r

Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß

Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Streit um Investitionen in umstrittenen Back-Konzern Aryzta ...
Das Land Sachsen-Anhalt fördert nicht nur Investitionen des umstrittenen Back-Konzerns Aryzta, sondern ist auch Aktionär bei diesem. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Über die Beamten-Pensionsfonds hält das Land Wertpapiere in Höhe von knapp 20

Badische Neueste Nachrichten: zu VW Kommentar von Mario Beltschak ...
Wer am Ende der Gewinner oder der Verlierer ist, bleibt unklar. Auch eine Rollenverteilung - in gut und böse - lässt sich nach dem Streit zwischen dem Autobauer Volkswagen und den beiden Zulieferern ES Automobilguss und Car Trim nicht anfertigen. Fest steht lediglich, dass sich VW schon im Vorfe

Schwäbische Zeitung: Kommentar zum beendeten VW-Zulieferstreit: Die Fratze der Macht ...
Zulieferer in ganz Deutschland haben den Kampf von Car Trim und ES Automobilguss mit Genugtuung verfolgt. Zwei Mittelständler, die gegen den Weltkonzern VW aufbegehren. Sie haben ihre Genugtuung allerdings nur im Stillen geäußert. Die Heimlichkeit basiert auf Angst und zeigt eines ganz klar:

Weser-Kurier: Kommentar von Stefan Lakeband zum Wohnungsmarkt in Bremen ...
Dass die Preise für hochwertige Lagen schon nachlassen, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Spirale irgendwann ein Ende hat. Wer kann sich das noch leisten? Die Antwort: Nicht so viele. Bremen ist nun einmal nicht die Stadt der Großverdiener. Wenn die Immobilienpreise ins Unermessliche st


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z