2009: Gesellschaft für Informatik fordert Sicherstellung des uneingeschränkten Publizierens in der Wissenschaft trotz Open Access
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2009: Gesellschaft für Informatik fordert Sicherstellung des uneingeschränkten Publizierens in der Wissenschaft trotz Open Access
1. In der Übergangsphase vom momentanen Zustand zu ?Author pays? müssen die Bibliotheken noch für den Literatureinkauf bezahlen und es werden somit keine Mittel für die Autor/inn/en frei. 2. Auch nach der Übergangsphase bestehen Zweifel, ob in den Bibliotheken Mittel in ausreichender Höhe frei werden, um den Autor/inn/en die benötigten Summen zur Verfügung zu stellen. 3. Verschärft wird die Situation durch die Randbedingungen der real vorliegenden Unterfinanzierung der Hochschulen: so ist nicht gesichert, dass auch wirklich alle frei werdenden Mittel bei den Forscher/innen in den Instituten ankommen.
4. Ebenso ungeklärt ist der Mechanismus, nach dem die Kostensteigerungen für die Autor/inn/en in einem Anstieg der Mittelzuweisungen an diese resultieren wird. Die Umstellung auf Open Access ohne ergänzende Finanzierung wird der Forschergemeinde also zwar den kostenfreien Zugriff auf Materialien in Digitalen Bibliotheken erlauben, die Forscher/innen insbesondere an den Hochschulen werden sich das Publizieren aber nur mehr in eingeschränktem Umfang leisten können. Deshalb fordert die GI, auch nach der flächendeckenden Einführung von Open Access allen Forscher/inne/n ? unabhängig von der finanziellen Ausstattung der jeweiligen Forschungseinrichtung ? das wissenschaftliche Publizieren zu ermöglichen.
Eine ausführliche Stellungnahme finden Sie unter http://www.gi-ev.de/fileadmin/redaktion/Download/GI-Position-OpenAccess2009.pdf.
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Datum: 24.11.2009 - 20:18 Uhr
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