Über 80 Prozent aller Schulen zerstört: SOS-Kinderdörfer bieten Unterricht in Aleppo an
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Aleppo um ihr Leben fürchten und ihnen fehlen Nahrung, Trinkwasser
sowie Sicherheit. "Gerade jetzt benötigen sie aber auch Bildung",
sagt die Nothilfe-Koordinatorin der SOS-Kinderdörfer in Syrien,
Katharina Ebel. "Ohne Unterricht, Aktivitäten und die Möglichkeit,
ihre Freunde zu sehen, verlieren die vom Krieg traumatisierten Kinder
den Lebensmut. Wenn wir uns nicht um sie kümmern, bleibt ihnen nur,
jede Sekunde an die schreckliche Situation in Aleppo zu denken."
Nur 686 der vor dem Kriegsbeginn 4040 Schulen in Aleppo gäbe es
noch, so Ebel. Lediglich 17 Prozent der Kinder gingen in eine
Grundschule und 26 Prozent zu einer weiterführenden Lehranstalt. "Wir
werden zwei Schulen in Aleppo wiedereröffnen und in einer dritten
übergangsweise Unterricht anbieten." Viele Kinder hätten laut Ebel
noch nie oder seit Jahren keine Schule mehr von innen gesehen.
"Sie kommen zu unseren Mitarbeitern und bitten uns, ihnen Lesen
und Schreiben beizubringen. Ein Mädchen erklärte, dass sie so nicht
mehr leben wolle, weil sie die ständige Angst und Erniedrigung nicht
mehr ertragen könne", berichtet die SOS-Nothilfe-Koordinatorin:
"Deshalb tun wir alles, was in unserer Macht steht, um den Kindern
Schutz, Nahrung und Beschäftigung zu geben. Wir dürfen sie nicht in
Aleppo im Stich lassen."
Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind mit einem Nothilfe-Team in
Aleppo und versorgen die Menschen dort mit Trinkwasser, Essen,
Kleidung und weiteren lebenswichtigen Utensilien.
Achtung, Redaktionen: Es besteht die Möglichkeit, Katharina Ebel
zu interviewen. Anfragen und weitere Informationen unter:
Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de
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Datum: 26.08.2016 - 07:00 Uhr
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