GRP Rainer Rechtsanwälte: Bewertung der Schadensersatzansprüche gegen das Lkw-Kartell
ID: 1396210
GRP Rainer Rechtsanwälte: Bewertung der Schadensersatzansprüche gegen das Lkw-Kartell

(firmenpresse) - http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kartellrecht.html
Geschädigte des Lkw-Kartells haben Schadensersatzansprüche. Die Kanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater bewertet die Höhe der Forderungen gegen die Kartellanten.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Zwischen 1997 und 2011 haben die fünf Lkw-Bauer Daimler, DAF, MAN, Iveco und Volvo/Renault u.a. Preise illegal abgesprochen und gegen das Kartellrecht (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kartellrecht.html)verstoßen. Die EU-Kommission verhängte gegen die Kartellanten ein Bußgeld von fast drei Milliarden Euro.
Nachdem die Kartellanten die Strafe der EU-Kommission akzeptiert haben, ist auch der Weg für Schadensersatzansprüche für die Geschädigten des Kartells frei. Betroffen sind in erster Linie Speditionen und Transportunternehmen, die zwischen 1997 und 2011 mittelschwere und schwere Lkw, d.h. Lkw zwischen 6 und 16 Tonnen und schwerer, gekauft oder geleast haben. Sie haben deutlich zu viel gezahlt. Experten schätzen den durch die illegalen Kartellabsprachen entstandenen Schaden auf mehr als 100 Milliarden Euro. Wie hoch der Schaden eines jeden einzelnen Geschädigten ist, muss exakt bewertet werden. Eine pauschale Angabe kann dazu nicht getroffen werden. Die tatsächliche Schadenshöhe muss durch ein Gutachten ermittelt werden. Gerade bei kleineren Speditionen und Transportunternehmen bietet es sich an, sich zusammenzuschießen und die Kosten für die Gutachten zu teilen.
Die Geschädigten müssen aber selbst aktiv werden. Automatisch wird ihnen kein Schadensersatz zugesprochen. Um ihre Ansprüche geltend zu machen, können sie sich an im Kartellrecht versierte Rechtsanwälte wenden.
Da die Kartellanten die illegalen Absprachen und das Bußgeld der EU-Kommission bereits akzeptiert haben, ist davon auszugehen, dass sie auch Rücklagen für die Schadensersatzansprüche der Geschädigten gebildet haben. Um eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden, dürften beide Seiten an einer außergerichtlichen Lösung interessiert sein. Dabei sollte auf anwaltliche Unterstützung nicht verzichtet werden.
Allerdings sollten die Schadensersatzansprüche in Kürze geltend gemacht werden. Denn Forderungen für die Lkw, die Ende der 90er Jahre angeschafft wurden, könnten schon im Januar 2017 verjähren, sodass verjährungshemmende Maßnahmen ergriffen werden müssen.
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kartellrecht.html Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater
Michael Rainer
Augustinerstraße 10
50667 Köln
info(at)grprainer.com
02212722750
http://www.grprainer.com
Datum: 05.09.2016 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1396210
Anzahl Zeichen: 2682
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Rainer
Stadt:
Köln
Telefon: 02212722750
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 443 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"GRP Rainer Rechtsanwälte: Bewertung der Schadensersatzansprüche gegen das Lkw-Kartell"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/gewerblicher-rechtsschutz-und-markenrecht/werbung.html Werbung mit Garantie kann irreführend sein, wenn die Garantiezusage an weitere Bedingungen geknüpft ist, die für den Verbraucher aber nur schwer ersichtlich sind. Das hat das LG Frankfurt entschieden.
Magellan-Container: Zeichen stehen auf Verkauf ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html Die Zeichen stehen auf Verkauf. Dies ist ein Ergebnis der Gläubigerversammlung der insolventen Magellan Maritime Services GmbH. Eine endgültige Entscheidung gibt es allerdings noch nicht. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, KÃ
Lloyd Fonds Holland II: Anlegern drohen Verluste ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/immobilienfonds.html Der geschlossene Immobilienfonds Lloyd Fonds Holland II konnte die Erwartungen der Anleger bisher nicht erfüllen. Eine Wende zum Besseren ist wohl nicht zu erwarten. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln,
Weitere Mitteilungen von GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater
ARAG Verbrauchertipps zum Spätsommer ...
Vorsicht Ernte! Es ist Spätsommer - die Erntezeit ist in vollem Gange! Oft unterschätzen Auto- oder Motorradfahrer die Dimensionen von Mähdreschern und Traktoren - mit bösen Folgen. Wo geerntet wird, ist daher besondere Vorsicht angesagt. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Maschinen können für
Merkel wurde in ihrem Heimatland mit 19 % abgestraft ...
Lehrte, 05.09.2016. Gewonnen hat die AfD. Sie hat kein Programm profitiert aber vom Unmut der 20,8 Prozent Wähler in Mecklenburg-Vorpommern. Die Sozialstrukturen der AfD sind deckungsgleich mit denen anderer Parteien. Sie haben die Wahl mit dem Flüchtlingsthema und der Forderung nach sozialer Gere
Rheinische Post: NRW-Innenminister beendet Kooperation mit Ditib ...
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat die Kooperation mit der umstrittenen türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) beendet. Die Organisation war Träger des Kölner Standortes von Jägers Präventionsprogramm "Wegweiser", mit dem Jugendliche vor dem Abdriften in d
Rheinische Post: CDU-Vize Laschet spricht von "ernster Lage" ...
CDU-Vize Armin Laschet hat das Abschneiden seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern als "bittere Niederlage" bezeichnet. "Dass auch SPD, Linke und Grüne zusammen 15 Prozent an die AfD abgegeben haben, ist kein Trost, zeigt aber den Ernst der Lage", sagte der NRW-CDU-Chef der




