Nein zu Gewalt an Frauen: Fahnenaktion vor dem Willy-Brandt-Haus
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Nein zu Gewalt an Frauen: Fahnenaktion vor dem Willy-Brandt-Haus
Vor dem Willy-Brandt-Haus wurde heute die Fahne mit der Aufschrift "Nein zu Gewalt an Frauen ? frei leben ohne Gewalt" gehisst. Gemeinsam haben die Schatzmeisterin der SPD, Barbara Hendricks, die Bundesgeschäftsführerin der SPD, Astrid Klug, und die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, ein Zeichen gesetzt.
Die bundesweite Aktion ist eine Initiative von "Terre des Femmes e.V. ? Menschenrechte für die Frau" mit dem Ziel, die Öffentlichkeit stärker für das Problem der Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Als Partei stehen wir in öffentlicher Verantwortung. Deshalb sind wir heute dabei. Genauso wie viele weitere Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im ganzen Land.
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, sie ist kein privates Problem. Sie schränkt die persönliche Freiheit von Frauen ein und verhindert ein selbstbestimmtes Leben. Dies gilt in unserem Land ebenso wie in der ganzen Welt.
Frauen sind nicht nur in unserem Land Opfer von Gewalt, besonders häuslicher Gewalt. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung an Mädchen und jungen Frauen. Sie ist kein ?exotischer Brauch?, sondern schon lange in Europa angekommen. In Deutschland leben schätzungsweise 20.000 Frauen, die diese grauenvolle Prozedur bereits erlitten haben ? 5.000 Mädchen in unserem Land sind gefährdet, dass ihnen hier oder während einer Ferienreise in ihre Heimatregion das Gleiche angetan wird. Wir wollen den Kampf gegen die Genitalverstümmelung fortsetzen und weltweit helfen, Gewalt gegen Frauen zu beenden.
Auch vom höchsten Parlament unseres Landes erwarte ich ein solches Zeichen. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass im nächsten Jahr die Fahne auch vor dem Deutschen Bundestag weht.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
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Datum: 26.11.2009 - 02:56 Uhr
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