Obama enttäuscht Hoffnungen
ID: 139690
Obama enttäuscht Hoffnungen
Friedensnobelpreisträger Barack Obama vergibt mit dieser Entscheidung die Chance, einen wirkungsvollen Beitrag zur weltweiten Abschaffung dieser schrecklichen Waffen zu leisten. Er enttäuscht damit die Hoffnungen aller, die sich seit Jahren für die Abschaffung von Landminen engagieren. Die besondere Gefährdung von Zivilisten, vor allem Kinder, steht im krassen Gegensatz zum Argument des US-Präsidenten, der sie zum Sicherheitsgarant für die USA und ihrer Verbündeten hochstilisiert. Es ist ein Hohn für die Zehntausenden Opfer jährlich.
Präsident Obama ist unglaubwürdig, wenn er einerseits die Vision einer atomwaffenfreien Welt propagiert, andererseits aber nicht abrücken will von Produktion und Einsatz dieser "Massenvernichtungswaffen in Zeitlupe".
Mehr als 150 Staaten sind dem Ruf von Menschlichkeit und Vernunft gefolgt und haben die Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen ratifiziert. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich bei Präsident Obama dafür einzusetzen, dass er seine Meinung revidiert. Nur so kann er seiner Vorbildrolle als Friedensnobelpreisträger auch für die anderen großen Nicht-Vertragsstaaten wie Russland, China und Indien gerecht werden.
URL: www.die-linke.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.11.2009 - 03:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 139690
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Obama enttäuscht Hoffnungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Peter Weiß neuer Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe ...
> Die Pressestelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilt mit: Peter Weiß ist neuer Vorsitzender der 78 Mitglieder umfassenden Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der 53-Jährige Abgeordnete ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er vertritt als direkt gewählter Abge
Sportausschuss tagt weiterhin öffentlich ...
> Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner konstituierenden Sitzung am 25. November 2009 beschlossen auch in der 17. Wahlperiode regelmäßig öffentlich zu tagen. Im Regelfall tagen die Ausschüsse des Deutschen Bundestages nichtöffentlich, was auch dem Sportausschuss bei
Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat sich konstituiert / Delegation nach Kopenhagen ...
> Abg. Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE.) wurde in der heutigen Sitzung als Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bestimmt. Stellvertretender Vorsitzender ist Abg. Horst Meierhofer (FDP). Von Seiten der Fraktionen wurden folgende Obleute benannt: Abg. Josef G
Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein im Fernabsatz erworbenes Radarwarngerät ...
> Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass bei einem Fernabsatzgeschäft ein Widerrufsrecht des Verbrauchers auch dann besteht, wenn es einen Kaufvertrag über ein Radarwarngerät zum Gegenstand hat, der wegen Sittenwidrigkeit




