Touristen in Vietnam getötet

Touristen in Vietnam getötet

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Vietnam gehört für Touristen zu den beliebtesten und zu den sichersten Reiseländern der Welt, sofern man den offiziell weit verbreiteten Meldungen Glauben schenken darf. Doch diese Informationen dürften schon seit langem nicht mehr auf dem Stand der Zeit sein. Immer öfter werden Touristen in Vietnam getötet und zwar sowohl bei kriminellen Straftaten, als auch bei tragischen Unfällen. Diese Unfälle ereignen sich meist aufgrund von mangelhafter Überprüfung der Einhaltung von gesetzlichen Sicherheitsvorschriften, durch die vietnamesischen Behörden.



Stadtbezirk 1 in Ho Chi Minh Stadt - bei Touristen und Kriminellen gleichermaßen beliebtStadtbezirk 1 in Ho Chi Minh Stadt - bei Touristen und Kriminellen gleichermaßen beliebt

(firmenpresse) - Kriminalität in Vietnam steigt

nach Einbruch der Nacht wird Saigon zum heißen und gefährlichen Pflaster

Bereits im April 2016 berichtete ITI-HOLIDAY über die seit Jahren ständig steigende Kriminalität in Vietnam, speziell in der Metropole Ho Chi Minh Stadt. Die Straftäter werden dabei immer skrupelloser und nehmen selbst den Tod der Opfer in Kauf. Am Montag dem 27. Juni 2016, um 5.00 Uhr morgens befand sich eine 24-jährige Frau auf dem Heimweg, als Sie einem brutalen Raubüberfall, in der Vo Thi Sau Straße (Stadtbezirk 1 von Ho Chi Minh Stadt) zum Opfer fiel. Die beiden Täter versuchten der jungen Frau beim vorbeifahren mit einem Motorroller, die Handtasche zu entreißen wobei diese so schwer stürzte, das sie 3 Tage später an ihren Schädel-Hirn-Verletzungen, im Krankenhaus verstarb.

Tourist bei Raub getötet - kein Einzelfall

Am 30. November 2015 ereignete sich ein ähnlicher Fall im Stadtbezirk 11 von Ho Chi Minh Stadt. Ein Ehepaar war mit der Schwester des Ehemanns, um 1.00 Uhr mittags, in der Lac Long Quan Straße unterwegs, als die 3 von Räubern auf einem Motorroller attackiert wurden, welche versuchten der 58-jährigen Schwester des Ehemanns, die Handtasche zu entreißen. Alle drei Opfer stürzten bei diesem Übergriff schwer, wobei das Ehepaar aber nur leicht verletzt wurde. Die 58-jährige Frau jedoch war bewusstlos und verstarb noch am selben Tag, im Krankenhaus in welches sie gebracht worden war, an ihren Hirnverletzungen.

andere Risiken als Tourist in Vietnam getötet zu werden

Am Abend des 04. Juni 2016 kenterte ein Ausflugsboot auf dem Fluss Hanh, in der Küstenstadt Da Nang. Auch ausländische Touristen befanden sich an Bord des total überfüllten Bootes, als dieses in Schieflage geriet und sank. Traurige Bilanz des Unglücks waren 3 Tote und darunter 2 Kinder. Der verantwortliche Kapitän führte das Boot ohne gültige Lizenz, eine leider sehr weit verbreitete Geschäftspraxis in Vietnam.



Am 14. März 2016 kam der 43-jährige Schwede, Herr Sjogard Peter Larson, bei einem Badeunfall in Vung Tau zu Tode. Er befand sich auf einem Ausflug mit 2 vietnamesischen Bekannten, mit denen er sich zum Schwimmen ins Meer begab und welche dann alle 3 am Ertrinken waren. Glücklicherweise konnten die 3 zunächst von anderen Badegästen, welche das Unglück bemerkten, gerettet werden. Die beiden Vietnamesen überlebten ohne bleibende Schäden, wohingegen bei dem schwedischen Touristen, auf dem Weg ins Krankenhaus, das Herz versagte. Warum oder wodurch es zu diesem gemeinschaftlichen Ertrinken kam ist bis heute jedoch noch unklar. Fakt dürfte jedoch sein, das Zwischenfälle wie dieser dazu führten, dass sich die lokalen Behörden veranlasst sahen, Änderungen für den Strand von Vung Tau zu beschließen. ITI-HOLIDAY berichtete über diese Neuerungen am Strand von Vung Tau ausführlich im Mai 2016. Leider sind an allen Strände in Vietnam, trotz derartig tragischer Unglücke weiterhin kaum Rettungsschwimmer zu finden.

Wasserfälle in Vietnam sind ein beliebtes Ausflugsziel doch nicht ungefährlich

Am Nachmittag des 26. Februar 2016 kam es in Dalat zu einem mysteriösen Unglück, bei dem 3 britische Touristen zu Tode kamen. Beth Anderson (24) und ihre Schwester Isobel Mackensie Squire (19) starben zusammen mit ihrem Freund, dem ehemaligen Royal Navy Segler Christian Sloan (25), am Datanla Wasserfall in der Provinz Lam Dong im zentralen Hochland von Vietnam. Was zum Tode der drei Backpacker in Vietnam führte ist weiterhin unklar und die Berichte der lokalen Presse, sowie der verantwortlichen Behörden gehen sehr weit auseinander. Tatsache ist wohl, dass sich die drei auf einer Abenteuertour, mit einem nicht autorisierten Führer befanden. Was jedoch zum Tode der 3 führte ist nach wie vor rätselhaft.

Vo Anh Tan, stellvertretender Direktor des lokal zuständigen Touristikunternehmens sagte, dass die drei Touristen ohne offizielles Eintrittsticket und unter Verwendung schadhafter Sicherheitsausrüstung zum Klettern das Gebiet erkundeten. Beim Abseilen am Wasserfall sei dann wohl ein Seil gerissen und die drei Briten stürzten gemeinsam in die Tiefe.

Bui Duc Ro, von der örtlichen Polizei hingegen behauptet, dass das Trio beim Schwimmen oberhalb des Wasserfalls plötzlich von einer starken Strömung erfasst worden sein muss, welche sie in den Abgrund riss. Schwimmwesten seien in der Nähe der Toten gefunden worden.

Herr Hoang Ngoc Huy, Leiter der Tourismusbehörde (Abteilung für Kultur, Sport und Tourismus) hingegen sagte, dass die 3 Besucher während des Badens oberhalb der Wasserfällen wohl unerwartet ausgerutscht sein müssten und dann gemeinsam in die Tiefe stürzten.

Noch mysteriöser hört sich die Version des das Trio begleitenden vietnamesischen Reiseleiters an. Dieser behauptet, dass zunächst Herr Christian Sloan, aus unerklärlichem Grund das Baden beendete und in die Tiefe sprang, woraufhin ihm die beiden Schwestern, Beth Anderson und Isobel Mackensie Squire folgten.

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